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Die Straßen in Höchst leuchten zu Weihnachten wieder heller als in den vergangenen Jahren. Ein Förderprogramm macht’s möglich.

Wieder mehr Lametta

Neue Weihnachtsbeleuchtung bringt Licht in die Straßen von Höchst

Zum ersten Mal seit der Auflösung der Interessengemeinschaft Handel und Handwerk Höchst wird es im Stadtteil wieder eine großflächige Weihnachtsbeleuchtung geben. Nur nicht in der Fußgängerzone.

Seit Anfang des Jahres haben sich der parteilose Ortsbeirat Uwe Eisenmann und Thomas Meder, Vorsitzender der Initiative Pro Höchst, damit beschäftigt, die Straßen von Höchst wieder in weihnachtlichem Glanz erstrahlen zu lassen. Denn seit der Auflösung der Interessengemeinschaft Handel und Handwerk in Höchst (IHH) hatte es nur abschnittweise weihnachtliche Beleuchtung gegeben – etwa in der Hostatostraße, wo viele inhabergeführte Geschäfte liegen, die sich dafür zusammentaten. In der Fußgängerzone etwa, wo Ketten dominieren, geschah nichts. Produktion läuft

Aktive Höchster sowie Unterstützer der Stadt an einen Tisch zu holen, um nach Lösungen zu suchen, das war das Ziel des „Runden Tisches“ im März diesen Jahres in der Verwaltungsstelle Höchst. Das Pilotprojekt „Weihnachtsbeleuchtung in den Frankfurter Stadtteilen“ kam wie gerufen: Mit Hilfe des Vereins Pro Höchst als Antragsteller, der Wirtschaftsförderung Frankfurt als Projektträger sowie dem Stadtplanungsamt mit Mitteln aus dem „Förderprogramm Innenstadt Höchst“ ist das Geld zur Anschaffung der Sterne und zur Umrüstung der Laternenmasten zusammengekommen; die Sterne werden gerade produziert. Der Dalbergkreisel, die Hostatostraße und auch die Dalbergstraße werden in diesem Jahr wieder weihnachtlich erstrahlen. „Für die Fußgängerzone in der Königsteiner Straße konnte leider keine Lösung gefunden werden. Es gibt dort keine Laternenmasten zur Befestigung der Sterne. Das Stellen von Masten und die Versorgung mit Strom ist zu arbeits- und kostenintensiv“, sagt Uwe Eisenmann.

Die Überspannungen, an welchen die Straßenbeleuchtung in der Fußgängerzone befestigt ist, müssten vor der Anbringung einer Weihnachtsbeleuchtung erst statisch überprüft werden – dafür fehlt das Geld. „Hier hoffen wir auf eine baldige Sanierung der Fußgängerzone, damit wir die Laternen in das Beleuchtungskonzept einbinden können“, sagt Eisenmann. Sterne werden montiert

Eine wesentliche Bedingung, um die Zuschüsse zu erhalten, war die Zusage, die neu angeschafften Sterne zehn Jahre lang auf- und abzuhängen sowie zu lagern. Die für die Straßenbeleuchtung zuständige StraßenBeleuchtungs Rhein-Main GmbH übernimmt das Montieren der Sterne, Pro Höchst begleicht die dafür anfallenden Rechnungen, die Verwaltungsstelle Höchst organisiert die Lagerung der Sterne.

Am Dienstag, 27. November, um 18 Uhr wird die neue weihnachtliche Beleuchtung in Höchst einschalten.

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