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Neun Häuser mit je vier Stockwerken stehen direkt an der Straße, das Außengelände wird noch begrünt.

„Riedbergwelle“

160 neue Wohnungen im Riedberger Westflügel

Die „Riedbergwelle“ im Westflügel ist fast fertig. 40 Prozent der überwiegend geförderten 160 Wohnungen sind bereits vermietet und bezogen.

Der Zeitplan wurde eingehalten – zwei Jahre nach dem Spatenstich für die sogenannte „Riedbergwelle“ der Nassauischen Heimstätte (NH) im Quartier Westflügel sind die Wohnhäuser mit insgesamt 160 Wohnungen so gut wie fertiggestellt. Während knapp die Hälfte der 160 Wohnungen bereits bezogen sind, sei man in den restlichen Wohnungen in der Endphase des Innenausbaus und Vermietung, sagte NH-Geschäftsführer Constantin Westphal bei der offiziellen Einweihung des Gebäudekomplexes.

Der schmiegt sich – passend zu seinem Namen – wellenförmig an die Graf-von-Stauffenberg-Allee. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Gebäuderiegel mit neun viergeschossigen Wohnhäusern an der Straße sowie vier freistehenden Häusern mit jeweils drei Geschossen im Osten des 12 000 Quadratmeter großen Areals. Die Pläne stammen vom Frankfurter Architekten Stefan Forster. Die Investitionen für das Projekt liegen bei 44 Millionen Euro.

Die Wohnungsgrößen zwischen 55 und 113 qm bieten Wohnraum für Zwei- bis Fünf-Personen-Haushalte. Die gesamte Wohnfläche beträgt 12 500 Quadratmeter. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. 61 der 160 Wohnungen werden im ersten Förderweg vermietet – für 5,50 Euro pro Quadratmeter. 52 Wohnungen bietet die NH gemäß dem Frankfurter Programm für familien- und seniorengerechten Mietwohnungsbau für einen Mietpreis von 7,77 Euro pro Quadratmeter an. Ergänzt wird das Angebot durch 23 Wohnungen in der mittleren Belegung für 10,50 Euro pro Quadratmeter. 24 Wohnungen werden frei finanziert und kosten elf Euro pro Quadratmeter.

Mit einer Wärmedämmung von Fassade und Dach erreicht das Ensemble Passivhaus-Standard. Die Wohnungen verfügen über eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Grundversorgung von Heizung und Warmwasseraufbereitung leistet Fernwärme. Die Fassaden der Gebäude werden mit hellem Putz und farblich abgestimmtem Klinkerflächen gestaltet. Die Flachdächer sind begrünt.

Alle Wohnungen sind mit Balkonen oder Terrassen ausgestattet, in den freistehenden Häusern sind für die Erdgeschosswohnungen Mietergärten vorgesehen. Zwischen ihnen und der Blockbebauung entsteht ein grünes Areal mit kleinen Hügeln und Spielflächen als gemeinschaftliche Freifläche für die Bewohner. Eine Tiefgarage bietet Platz für 149 Autos.

(red)

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