Frankfurts neue Altstadt

Neues Friedrich-Stoltze-Museum entsteht in der Altstadt

In der neuen Altstadt erinnert Frankfurt mit einem kleinen Museum an seinen Freiheits- und Mundartdichter Friedrich Stoltze (1816-1891). Es entsteht größtenteils in einem Treppenhaus - einem Nebengebäude

In der neuen Altstadt erinnert Frankfurt mit einem kleinen Museum an seinen Freiheits- und Mundartdichter Friedrich Stoltze (1816-1891). Es entsteht größtenteils in einem Treppenhaus - einem Nebengebäude der rekonstruierten „Goldenen Waage”, wie die Darmstädter Architektin Sandra Düsterhus und der Geschäftsführer der DomRömer GmbH, Michael Guntersdorf, am Donnerstag berichteten. Zudem nutzt das künftige Museum zwei Räume der „Goldenen Waage”, einen davon für zwei bis drei Sonderausstellungen pro Jahr.

Die Wahl der Farben in dem Treppenhaus-Museum sowie LED-Lichter lassen das nur knapp sieben Meter breite und vier Stockwerke hohe Gebäude wie eine Laterne wirken. „Frankfurter Latern” hieß die Zeitschrift, die Stoltze - der auch Journalist und Satirker war - herausgegeben hat. Das neue Museum entsteht direkt gegenüber dem Haus am Dom, wo Stoltzes Geburtshaus stand. Der Stoltze-Denkmal-Brunnen wird in unmittelbarer Nähe wieder aufgebaut.

Betreiber des Museums ist die Stiftung der Frankfurter Sparkasse. Sie trägt zusammen mit der Sparkasse die Kosten für das Museum in Höhe von einigen Hunderttausend Euro. Bis zum Einweihungsfest der Altstadt im September 2018 soll das Museum fertig sein. Der Eintritt ist frei.

(dpa)

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