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Karin Vandreike hielt die Laudatio auf das neue Lachröschen im Kreise der Damen, die sich mit goldigem Lachen, Charme und Humor um die Klaa Pariser Fastnacht verdient gemacht haben: Ellen Lackner (rechts). Statthalter Thomas I. hört schmunzelnd zu.

Fastnacht

Ein neues Lachröschen für Klaa Paris

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Im Rampenlicht fühlt sich Ellen Lackner von jeher eher unwohl, sagt die 56-jährige von sich selbst.

Im Rampenlicht fühlt sich Ellen Lackner von jeher eher unwohl, sagt die 56-jährige von sich selbst. „Da bin ich eher der Typ Prinzgemahl, der lieber zehn Meter hinter der eigentlichen Hauptperson unterwegs ist“, sagte sie lachend in Richtung Publikum, nachdem ihr auf der Bühne der „Komödie“ von Statthalter Thomas Dresch und Bürgermeister Dietmar Pontow das Goldene Lachröschen verliehen wurde.

Damit wird sie ab diesem Jahr dennoch eine kleine Hauptrolle im Umzug von Klaa Paris spielen und mit vielen der 34 Damen, die vor ihr auf Lebenszeit in dieses Amt berufen worden sind, gemeinsam auf dem Umzugswagen mit der Nummer 99 mitfahren. „Als Lachröschen wird gewählt, wer sich mit goldigem Lachen, seinem Charme und seinem Humor für die Klaa Pariser Fastnacht verdient gemacht hat“, erklärte Pontow den Gästen der Komödie, von denen einige von der Verleihung überrascht waren.

Dass ihr die alteingesessenen Lachröschen bereits auf der Bühne bei der Verleihung den Rücken stärkten und sie in ihre Mitte aufnahmen, verstand sich von selbst. Mit dabei waren etwa Schauspielerin Christine Helmer-Glasner (Lachröschen seit 2010) und die Gattin des ehemaligen Bürgermeisters Karin Vandreike (seit 2015), die auf den Neuzugang eine Laudatio hielt: „Es ist ein Zeichen gelungener Integration, wie sich Ellen in den vergangenen Jahren in die Fastnacht eingebracht hat, und wir sind stolz, dass sie nun Teil unserer Gemeinschaft ist.“

Denn die närrische Jahreszeit wurde dem im niedersächsischen Gifhorn geborenen Nordlicht wahrlich nicht in die Wiege gelegt. „Ich kann mich zwar noch gut erinnern, wie ich als Kind mal beim Kinderfasching dabei war, aber meine erste richtige Fastnacht als Erwachsene war viele Jahre später, tatsächlich in Klaa Paris“, so Lackner. Über ihren Mann Georg , der 2003 die Geschäftsführung des Nordwestzentrums übernommen hat, wurde sie ins Klaa Pariser Leben eingeführt. „Dass der Funke direkt auf mich übergesprungen ist, habe ich auch einem Lachröschen zu verdanken, der unvergessenen Lilli Pölt. Dass ich nach weniger als 15 Jahren nun in denselben Kreis aufgenommen wurde, dem eine Frankfurter Persönlichkeit wie Lilli angehörte, macht mich besonders stolz.“

(ska)

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