Neues Tarifmodell besteht den OB-Test

Im Selbstversuch hat Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) das neue Tarifsystem des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) getestet. Dabei begleitet haben ihn der Landrat des Hochtaunuskreises,

Im Selbstversuch hat Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) das neue Tarifsystem des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) getestet. Dabei begleitet haben ihn der Landrat des Hochtaunuskreises, Ulrich Krebs (CDU), und RMV-Geschäftsführer André Kavai. Der Oberbürgermeister, der auch RMV-Aufsichtsratsvorsitzender ist, zeigte sich zufrieden: „Einfach über eine Tarifgrenze fahren und bei den Nachbarn mal ein Eis essen gehen – das ist mit dem neuen RMV-Tarifmodell deutlich günstiger.“ Konventionell bezahlten Passagiere für die Fahrt über die Tarifgrenze von Frankfurt Nieder-Eschbach bis Bad Homburg Ober-Eschbach 4,65 Euro. Mit dem „RMVsmart“, wie der neue Tarif heißt, kostet die Fahrt nur 2,13 Euro. „Damit wird der Tarifsprung deutlich gemildert“, freut sich Feldmann. Auch Krebs begrüßt das neue Tarifmodell. Beide sind gespannt, wie die Fahrgäste dieses annehmen. Kavai unterstrich, der RMV sei deutschlandweit der erste Verkehrsverbund, der ein solches Preismodell teste: „Wir möchten den geänderten Mobilitätsbedürfnissen unserer Kunden entgegenkommen und einen modernen Tarif auf einem modernen Vertriebsweg anbieten. Das Smartphone als Fahrkartenautomat in der Tasche zu haben und zu bezahlen, was man fährt, trägt dem Bedürfnis der Menschen nach einfachen Zugängen zum System Rechnung.“

Um auch künftig sicherzustellen, dass Öffentlicher Nahverkehr für alle bezahlbar bleibe, ohne dass Leistungen gestrichen würden, sei eine ausreichende Finanzierung durch Land und Bund zwingend nötig, betonte Feldmann.

(red )

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