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Festnahme am Flughafen Frankfurt: Über ein Jahr Haft statt Ausreise nach Ankara

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Von: Florian Dörr

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Der Flieger nach Ankara verließ den Flughafen Frankfurt ohne hin: Ein 40-Jähriger wurde von der Bundespolizei festgenommen. (Symbolbild)
Der Flieger nach Ankara verließ den Flughafen Frankfurt ohne hin: Ein 40-Jähriger wurde von der Bundespolizei festgenommen. (Symbolbild) © Fraport

Er wollte Deutschland über den Flughafen Frankfurt verlassen. Doch weil er per Haftbefehl gesucht wurde, geht es für einen 40-Jährigen nun in die JVA Preungesheim.

Frankfurt - Mehr als ein Jahr in Haft muss ein Mann, nachdem er am Freitag (29. April) am Flughafen Frankfurt festgenommen worden ist. Er hatte versucht, nach Ankara in der Türkei auszureisen. Der 40-Jährige muss nun eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

Hintergrund: Ein Gericht hatte den in Deutschland lebenden Mann im Januar 2020 wegen des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt zu einer Geldstrafe von 380 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt. Eine vereinbarte Ratenzahlung hatte der Mann nicht eingehalten, weshalb die Staatsanwaltschaft seit September 2020 mit Haftbefehl nach ihm suchen ließ.

Festnahme am Flughafen Frankfurt: Mit Haftbefehl gesuchter Mann wollte Deutschland verlassen

Nun tauchte er am Flughafen Frankfurt auf und wollte das Land in Richtung Ankara verlassen. Die noch ausstehenden 7400 Euro konnte der 40-Jährige bei seiner Verhaftung nicht aufbringen. Nun geht es für die Dauer von 370 Tagen zur Ersatzfreiheitsstrafe ins Gefängnis.

Vom Flughafen Frankfurt in die JVA Preungesheim

Bundespolizisten lieferten den Mann nach seiner Festnahme am Flughafen Frankfurt zur Verbüßung seiner Freiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Preungesheim ein. (fd)

Ein anderer Mann hatte nach seiner Festnahme am Flughafen Frankfurt mehr Glück: Ein offenbar großzügiger Freund bewahrte ihn vor der drohenden Haft.

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