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Zweite Regionalliga Südwest/Nord

Nicht ganz hoffnungslos

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Die Basketballer des TuS Makkabi Frankfurt beendeten das Spieljahr in der Zweiten Regionalliga Südwest/Nord mit einer Niederlage gegen den Tabellenzweiten VfB Gießen.

Die Basketballer des TuS Makkabi Frankfurt beendeten das Spieljahr in der Zweiten Regionalliga Südwest/Nord mit einer Niederlage gegen den Tabellenzweiten VfB Gießen. Beim 69:85 (42:37) gab es aber durchaus auch Lichtblicke, und noch ist der Tabellenletzte in Sachen Klassenerhalt nicht ganz hoffnungslos.

Makkabi ging die Partie beherzt an und profitierte zu Beginn auch von der schwachen Trefferquote der Gäste, die bis zur Halbzeitpause allein an der Freiwurflinie acht der möglichen 15 Punkte liegenließen, während die Frankfurter, angeführt von Emeka Erege und Kapitän Sebastian Köhnert, konstant punkteten und schon nach dem ersten Viertel 26:19 führten.

Gießen versuchte dann, die Gastgeber mehr und mehr mit intensiver Verteidigungsarbeit aus dem Konzept zu bringen, bekam aber gleichzeitig viele Aktionen abgepfiffen – zu viele für den Geschmack von Trainer Dejan Kostic, der sich kurz vor der Pause ein Technisches Foul wegen Reklamierens eingehandelt hatte, nicht locker ließ und nach dem zweiten Technischen Foul die Halle vorzeitig verlassen musste. „Das war sehr dumm von mir“, gab er später zu und lobte seine Mannschaft für ihre „perfekte Reaktion“.

Routinier Daniel Dörr über nahm Kostics Job an der Seitenlinie und coachte das Gießener Team zu einer furiosen Leistung. Makkabi hatte nach der Pause nicht mehr den Hauch einer Chance. Einerseits wurden nämlich die Frankfurter Distanzschützen Köhnert und Jan Dolejsi nun besser beherrscht, andererseits stieg die Erfolgsquote der Mittelhessen im Abschluss sprunghaft an.

Plötzlich klappte es bei Gießen sogar von der Freiwurflinie, wo 13 Treffer bei 16 Versuchen eine 81-prozentige Trefferquote ergaben. Mit 21:8 ging das dritte Viertel an die Gäste, der Schlussabschnitt endete dann mit einem 27:19 für den Tabellenzweiten.

Für Makkabi trafen Dolejsi (24/6 Dreier), Köhnert (16/4), Erege (7), Bruno Hoffman (6/1), Jonas Issa (4/1), Mark Appiah, Pausl Stockhausen (je 4), Marvin Gräbel und Dubravko Prusina (je 2).

(rst)

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