Und noch ein Hotel für Gateway Gardens

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Der Mainzer Projektentwickler Feuring baut in Gateway Gardens ein „Hyatt Place“ mit 312 Zimmern – die größte Herberge in dem Stadtteil nahe des Flughafens und das erste Haus dieser Marke in Deutschland. Anfang 2018 soll das Viersternehotel eröffnen.

Wer sich derzeit in dem kleinen Stadtteil Gateway Gardens, nur einen Steinwurf vom Frankfurter Flughafen umschaut, der stellt schnell eines fest: Dort gibt es Hotels. Viele Hotels. Das „Park Inn“, das „Meininger“ und das Boarding-House „Element“ sind in Betrieb. Das „Holiday Inn“ feierte gerade Richtfest, das „Moxy“ ist im Bau. Und gestern wurde nun der Grundstein für ein weiteres Hotel gelegt – das „Hyatt Place“.

„Das ist jetzt aber auch das vorletzte Hotel, das gebaut wird“, sagte die Geschäftsführerin der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens, die sich um die Entwicklung und Vermarktung des 35 Hektar großen Areals kümmert.

Nur in der Nähe des Frankfurter Kreuzes solle noch eine Herberge entstehen, dann sei aber Schluss. „Wir wollen ja, dass hier ein lebendiges, urbanes Quartier mit einem Nutzer-Mix entsteht“, so Hennig. „Deshalb arbeiten wir an der Büronutzung.“ Immerhin habe das Maschinenbauunternehmen Kion seine Zentrale nach Gateway Gardens verlegt. Rund 250 Mitarbeiter sollen dort ab Herbst 2017 unterkommen. Und zwischen der Condor-Unternehmenszentrale und dem Hotel „Park Inn“ soll ebenfalls ein Bürohaus entstehen, das schon jetzt zu 50 Prozent vermietet ist – von einer internationalen Anwaltskanzlei.

Doch zurück zum „Hyatt Place“: Das Hotel wird an der Ecke De-Saint-Exupéry-Straße / Bessi-Coleman-Straße gebaut, also direkt neben der künftigen S-Bahn-Station, die sich derzeit ebenfalls im Bau befindet. Mit den 312 Zimmern und 110 Tiefgaragenplätzen, die auf einer Fläche von rund 20 000 Quadratmetern entstehen, wird das Hotel das größte in Gateway Gardens sein. Im Erdgeschoss wird es Restaurants, Bars und ein Café geben, wo sich auch die anderen Beschäftigten in dem Quartier aufhalten können.

Die Marke „Hyatt Place“, die mit großen Zimmern zwischen 25 und 32 Quadratmetern besticht, ist bisher in Deutschland noch nicht vertreten. Das Hotel am Flughafen wird das erste sein. „Bisher gibt es nur eines in Amsterdam. London und Zürich folgen“, sagte Matthias Lowin, Geschäftsführer der Feuring-Gruppe. Der Mainzer Projektentwickler ist für die Planung des Hauses verantwortlich. Gebaut wird die Immobilie von Bilfinger. Ist das Hotel Anfang 2018 fertiggestellt, wird es von der „Union Investment“ übernommen. Die Feuring-Gruppe wird es anschließend als Pächterin für die nächsten 30 Jahre unter der Marke „Hyatt Place“ betreiben.

Frankfurts Planungsdezernent Olaf Cunitz (Grüne) freut sich über die Entwicklung in Gateway Gardens. „Bei so vielen Baugruben muss man aufpassen, dass man auch die richtige findet“, sagte er. Für ihn sei das Quartier eine Erfolgsgeschichte. „Solch eine ,Airport City’ ist wichtig, um international konkurrenzfähig zu bleiben.“

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