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Dem Frankfurter Sinan Tolga Coskun (links) gelangen im Derby zwei Treffer.

Wasserball

„Nur“ zwölf Treffer erzielt

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Das Derby nahm einen recht eindeutigen Verlauf. Am Ende war Friedberg mit der Niederlage mit sieben Toren Differenz in Frankfurt sogar gut bedient.

Den Nachbarn in die Schranken gewiesen, den höchsten Saisonsieg gefeiert und den Platz in der vorderen Tabellenhälfte der Zweiten Bundesliga Süd gefestigt: Das letzte von sechs Heimspielen in Serie war für die Wasserballer des 1. Frankfurter SC (EFSC) ein großer Erfolg. Trotzdem kamen im Lager des Tabellenvierten auch kritische Stimmen auf. „Wir haben uns aus einer bombensicheren Abwehr heraus etliche Chancen erarbeitet, aber auch ein Dutzend ,Hundertprozentige‘ liegen gelassen. Das Ergebnis ist okay, es hätte aber höher für uns ausfallen müssen“, kommentierte Spielertrainer Sebastian Held das 12:5 (3:1, 2:0, 2:2, 5:2) über den VfB Friedberg.

Der etwas fahrige Beginn (0:1/5.) geriet bald in den Hintergrund. Nur 46 Sekunden später glich der EFSC aus und zog dann bis zur 21. Minute auf 6:1 davon. „Wir haben in der Verteidigung die Taktik gut umgesetzt, Friedberg hatte kaum Chancen, um aus dem Standspiel erfolgreich zu sein“, erklärte Rückraumspieler Strahinja Lucic das Zwischenresultat, das noch eindeutiger hätte ausfallen können.

Im finalen Viertel gelang es Frankfurt wie von Held erhofft, die Torquote noch ein wenig zu erhöhen, was zuvor nicht nach seinem Wunsch umgesetzt werden konnte. „Wir haben den Gegner dominiert, aber zu viele Chancen liegengelassen. Trotzdem ein schöner Abschluss für dieses Jahr“, sagte Allrounder Philipp Kilian nach dem vierten Sieg im sechsten Spiel. Entsprechend gelöst ging es dann in die teaminterne Weihnachtsfeier.

Am 2. Januar startet der EFSC wieder mit dem Trainingsbetrieb, das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr findet am 20. Januar beim Aufsteiger SV Bietigheim statt. Tags darauf steht die Prüfung beim Spitzenreiter SV Würzburg für die Frankfurter auf dem Programm.

EFSC: Toma (Tor); Büchele (1), Pereira, Lane, Tafuro (1), Geiger (1), Kremer (1), Lucic (2), Kilian (2), Held, Meyer (2), Wissmüller, Coskun (2). – VfB: Peil (Tor); Vetter (1), Schmidt (2), Scerbinin, Oberwallner, Hütt (1), Duch, Hondrich, Schäfer (1), Habrich, Borghi.

(fri)

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