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In der Stadtbücherei von Oberursel ist in einer Bücherspende viel Geld entdeckt worden. Viele angebliche Besitzer meldeten sich.

Geldsegen in Stadtbücherei

Große Summe Geld in Buch entdeckt: So kreativ wollen Leute an das Geld kommen

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In der Stadtbücherei von Oberursel ist in einer Bücherspende viel Geld entdeckt worden. Viele angebliche Besitzer melden sich.

  • Geldsegen in der Stadtbücherei Oberursel
  • Viel Geld in Bücherspende entdeckt
  • Angebliche Besitzer melden sich

    Update vom Dienstag, 03.03.2020, 17.55 Uhr: Nachdem vor einer Woche in der Stadtbücherei  Oberursel viel Geld in einer Bücherspende entdeckt worden war, standen die Telefonleitungen beim Fundbüro erst einmal nicht mehr still. Wie Nina Kuhn von der Pressestelle der Stadt Oberursel auf Anfrage mitteilte, haben sich bereits circa 20 angebliche Besitzer gemeldet. Aber niemand erwies sich als der wahre Besitzer, denn immer stimmte etwas nicht.

Viel Geld in Stadtbücherei Oberursel gefunden: Angebliche Besitzer melden sich

„Die Anrufer waren wirklich Leute, die nachvollziehbare Geschichten erzählten. Aber irgendein Detail hat immer nicht gepasst“, berichtet Nina Kuhn. 

Ein Beispiel verrät die Pressesprecherin aus Oberursel. So erzählte eine Frau, sie habe über Monate Geld für ihren Mann gespart. Es sollte ein richtig großes Geschenk werden. Zwischen die Seiten eines Buches habe sie Mal um Mal etwas Geld gelegt. Um noch einmal auf Nummer sicher zu gehen, habe sie das Buch im Keller versteckt. Dann plötzlich der Schreck: Der Mann hatte den Keller aufgeräumt und das Buch mit dem Geld war weg.

Oberursel: Genaue Details müssen stimmen – Noch 5,5 Monate bleibt das Geld auf dem Fundbüro

Woran die Fundbüro-Mitarbeiter merkten, dass es sich hier nicht um die rechtmäßige Besitzerin des Stadtbücherei-Geldfunds handelte? Die Frau war weder aus Oberursel noch aus Hessen und nannte auch einen falschen Buchtitel.

Noch fünfeinhalb Monate hat der Besitzer Zeit, sein Geld abzuholen. Wichtig ist, dass er oder sie einige Details zum Buch, zur Fundzeit oder zur Höhe des Geldbetrags nennen kann. 

Erstmeldung vom Dienstag, 25.02.2020, 20.32 Uhr - Oberursel - In der Stadtbücherei in Oberursel (Hochtaunuskreis) rüttelte eine große Menge Geld den Bücherei-Alltag auf. Wer der Spender ist, ist unklar.

Der Förderverein „Freunde der Stadtbücherei“ in Oberursel hat einen kleinen Tisch in der Stadtbücherei aufgestellt. Wer möchte, kann hier während der Öffnungszeiten Bücher, CDs, DVDs und Spiele abgegeben. Ehrenamtliche Helfer gehen die Spenden anschließend im Einzelnen durch und bewerten ihren Zustand. 

Oberursel: Großer Geldbetrag gefunden – Geld lag zwischen Buchseiten

Doch diese Spende hatte es in sich. In einem Buch entdeckten die Mitglieder des Fördervereins von Oberursel einen großen Geldbetrag. Er befand sich zwischen den Seiten eines Buches. 

Der Spender ist nicht bekannt. Auch nicht, wann genau die Spende einging. Der Förderverein schränkt die Spende auf den Zeitraum zwischen dem 17. und dem 23. Februar ein. Wie viel Geld es genau war, wird nicht verraten. Und das hat einen speziellen Grund.

Oberursel: Wie viel Geld genau gefunden wurde, wird nicht verraten

Wie die Pressesprecherin der Stadt Oberursel, Nina Kuhn, auf Anfrage erklärte, gehe man eher nicht davon aus, dass es sich tatsächlich um eine Spende handele. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass das Geld versehentlich mit abgegeben wurde – Eventuell, so die Sprecherin, im Rahmen einer Haushaltsauflösung.

„Es gibt klare Regeln, es wurde in einem Buch gefunden und wenn jemand wirklich möchte, dass eine Spende an eine Institution geht, dann begründet er ganz klar seinen Willen. Beispielsweise indem er das Geld in einen Umschlag steck und Freunde der Stadtbücherei darauf schreibt“, begründet es die Pressesprecherin. Daher kam das Geld auch nicht als Spende dem Förderverein zugute, sondern wurde dem Fundbüro der Stadt Oberursel übergeben.

Dort kann es noch sechs Monate lang vom Besitzer abgeholt werden. Daher werde auch weder der genaue Geldbetrag, noch das Buch genannt, in dem das Geld gefunden wurde. Denn der tatsächliche Besitzer des Geldes müsse natürlich irgendwie beweisen, dass es sich um sein Geld handele.

Von Sophia Lother

Eine größere Summe Geld wurde auch am Hauptbahnhof in Mainz gefunden. Doch der Besitzer konnte sich nicht mehr bedanken.

In Oberursel wird unterdes auch viel Geld in die Hand genommen. Denn ein riesiger Bürokomplex mit dem Namen „Townus“ soll entstehen.

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