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Oliver Strank und Caroline Bosbach. Foto: Kammerer

Stadtgeflüster

Oliver Strank und Caroline Bosbach sind ein Paar

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Bahnt sich da eine große Koalitoin im Kleinen an? SPD-Politiker Oliver Strank und Caroline Bosbach sind ein Paar.

Sie ist überzeugte Christdemokratin. Hat sich sogar einige Monate frei genommen, um den amtierenden Ministerpräsidenten bei seinem Wahlkampf zur Wiederwahl zu unterstützen. Er ist überzeugter Sozialdemokrat, macht in Frankfurt Haustürwahlkampf für den Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel und will 2021 in den Bundestag einziehen. Aber Amor kennt nunmal keine Gnade. Nun scheint sich da was anzubahnen zwischen Caroline Bosbach (CDU) und Oliver Strank (SPD).

Liebe über die Parteigrenzen hinweg. Ja, gibt’s denn so was? Wahrscheinlich. Denn so ganz wollen die beiden Politikerturteltäubchen nicht rausrücken mit der Sprache. Sind sie nun ein Paar? Ist das die große Koalition im Kleinen? Das wird nicht klar. Bleibt ein wenig schwammig. Erinnert ein bisschen an die Jamaika- Verhandlungen. Die sind aber gescheitert.

Das will man Bosbach und Strank nicht wünschen. Denn ein hübsches Paar sind sie schon, der 39-jährige promovierte Rechtsanwalt und die Endzwanzigerin, die in Berlin Wirtschaftskommunikation studiert hat. Die Anzeichen, dass bei ihnen die Verhandlungen einen deutlich besseren Ausgang finden könnten als zwischen Grünen, Schwarzen und Gelben, scheinen gut zu sein. Hier einige Indizien, die dafür sprechen: Neulich waren sie gemeinsam auf der Bahnhofsviertelnacht. Und vor Kurzem schlugen sie auch bei der Feier der Bernd- Reisig-Stiftung „helfen helfen“ im Bier- und Apfelweinlokal in der Friedberger Warte gemeinsam auf. Oliver Strank, ganz Gentleman alter Schule („meine Mutter war Engländerin“), ließ plötzlich alles stehen und liegen und holte „seine“(?) Caroline ab, die vor der Friedberger Warte auf ihn wartete. Sie sagte, dass sie es nicht bereue, nach Frankfurt gezogen zu sein, weil sie hier so viele „außergewöhnliche Menschen“ kennenlerne und blickte dabei zu Strank.

Das erste Mal getroffen haben sie sich bei einer Veranstaltung ihres Vaters, des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach , im Fleming’s Hotel. Caroline Bosbach, die zuvor in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, ist vor knapp einem halben Jahr in die Mainmetropole gezogen. Oliver Strank, der in Frankfurt geboren und aufgewachsen ist, in Oxford studiert und schon für die UN in New York gearbeitet hat, gilt als Hoffnungsträger der SPD (Spitzname „Olliebama“). Bei der Bundestagswahl 2017 verpasste er den Einzug nur äußerst knapp. Wir sind gespannt, wie die Geschichte von „Carollie“ weitergeht...

(es)

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