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Zu viele Fallschirmsprünge: König fliegt für dringende OP nach Frankfurt

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König Abdullah II. von Jordanien 2019 bei einer Ehrenwache in seinem Heimatland. In der Nähe von Frankfurt unterzieht sich der Monarch jetzt einer OP.
König Abdullah II. von Jordanien 2019 bei einer Ehrenwache in seinem Heimatland. In der Nähe von Frankfurt unterzieht sich der Monarch jetzt einer OP. © Raad Adayleh/dpa/Archiv

Sein Militärdienst hat bei König Abdullah II. aus Jordanien Spuren hinterlassen. In Bad Homburg nahe Frankfurt lässt er nun einen Eingriff machen.

Frankfurt/Bad Homburg - Wegen eines akuten Bandscheibenvorfalls muss sich Jordaniens König Abdullah II. in der Nähe von Frankfurt* einer Operation unterziehen. Er sei deswegen am Sonntag (10.04.2022) auf Rat seiner Ärzte nach Deutschland geflogen, meldete die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra. Die Direktflugzeit aus der Hauptstadt Amman nach Frankfurt beträgt etwa viereinhalb Stunden.

Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge landete der Monarch schließlich im Privatjet vom Typ „Falcon“ in Hessen. Hier soll er sich in die fachkundigen Hände der Spezialisten in Bad Homburg (Hochtaunuskreis)* begeben. Nach der Operation brauche er etwa eine Woche zur Genesung, bevor er nach Jordanien zurückkehre, schrieb Petra.

Frankfurt/Bad Homburg: Jordanischer König legt sich unters Messer

Abdullahs gesundheitliche Probleme sind den Angaben nach eine Folge von Fallschirmsprüngen während seines Dienstes in einer Eliteeinheit der jordanischen Armee. Der König habe deswegen schon früher unter Schmerzen gelitten, die jedoch zugenommen hätten und dringend eine Operation erforderlich machten, hieß es weiter. Der Großraum Frankfurt mit der Kurstadt Bad Homburg gilt aufgrund vieler renommierter Ärzte als attraktives Ziel für sogenannten Medizin-Tourismus.*

Der 60 Jahre Abdullah regiert seit 1999 in dem als stabil geltenden Wüstenstaat Jordanien. Er war lange Berufsoffizier und wurde als Pilot und Fallschirmspringer ausgebildet. Das Königreich ist ein Verbündeter der USA und anderer westlicher Staaten. Abdullahs Name taucht allerdings auch in den Pandora Papers auf. Journalisten zufolge soll er über Offshore-Firmen mehrere Anwesen im Ausland gekauft haben. Das jordanische Königshaus weist die Vorwürfe zurück. (dpa/ag) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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