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Die Nilgans darf weiter ungestört brüten, zumindest im Frankfurter Ostpark.

Ostpark Frankfurt

Nilgans muss kein Unheil fürchten

Die Nilgans darf weiter ungestört brüten, zumindest im Frankfurter Ostpark. Der Magistrat der Stadt hat einen Bericht vorgelegt, in dem er auf die Anregungen der Partei "Frankfurter" im Römer eingeht.

Frankfurt -  Die Partei "Frankfurter" schlägt vor, die Eier aus den Nestern der Nilgans zu stehlen. Allerdings sind die Nilgänse im Ostpark gar keine echten Frankfurter! Sie kommen vielmehr aus der ganzen Gegend angeflogen. Nur wenige Nilganspaare brüten tatsächlich auf der Vogelinsel. So gesehen wäre es nicht sinnvoll, die Nester auszuräumen. 

Nilgans "invasiv" - Kanadaganz unter Naturschutz

Zum einen, so der Magistrat, würden freie Brutplätze sofort wieder belegt werden. Zum anderen ist nur die Nilgans als "invasiv" einzuschätzen, die ebenfalls vorhandene Kanadagans hingegen steht sogar unter Naturschutz. Und deren Eier dürften nun auf gar keinen Fall mit denen der Nilgans verwechselt werden...

Kot mit dem Staubsauger einsaugen 

Ein weiterer Vorschlag der Frankfurter war, im Sommer den Kot auf der Liegewiese des Ostparks mittels Staubsauger einzusaugen. Das lehnt der Magistrat ebenfalls ab, weil dabei auch Erde eingesaugt würde und der Rasen Schaden nähme. "Auftretende Konflikte aufgrund der gemeinsamen räumlichen Nutzung durch Mensch und Nilgans sind im Hinblick auf die EU-Verordnung nicht von Relevanz", schreibt der Magistrat. Der Mensch muss halt sehen, wo er bleibt, wenn er nicht mehr in den Ostpark kann...

tjs

Philipp Roche ist wohl Frankfurts beliebtester Müllmann. Nach mehr als 20 Jahren bei der FES geht er jetzt in Rente. Nicht nur die Kollegen werden ihm nachtrauern. 

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