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Von den Fans umlagert: Luna Paiano, die vor dem Film mit Pferden nichts am Hut hatte.

Stadtgeflüster

„Ostwind“ feierte Premiere

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Eine große und ein paar kleine Premieren kamen an diesem Samstagnachmittag im Cinestar Metropolis am Eschenheimer Tor zusammen bei der Erstaufführung des neuen

Eine große und ein paar kleine Premieren kamen an diesem Samstagnachmittag im Cinestar Metropolis am Eschenheimer Tor zusammen bei der Erstaufführung des neuen Films „Ostwind – Aris Ankunft“. Für Hauptdarstellerin Luna Paiano war es das erste Mal, dass sie die fertige Version des Streifens sah und auch das erste Mal, dass sie ihn mit Regisseurin Theresa von Eltz sah. Und für die andere Hauptdarstellerin Hanna Binke war es auch das erste Mal, dass sie den Film sah. Sie spielt in dieser und in den beiden vorhergehenden „Ostwind“-Kinofilmen die Hauptrolle der Mika Schwarz .

Dass sie sich nun diesen Part mit der zwölfjährigen Luna Paiano teilt, macht Hanna Binke, die in wenigen Wochen 20 Jahre alt wird, nichts aus. Sie wisse gar nicht, ob sie den vierte Teil als Hauptrolle überhaupt gemacht hätte, so die Schauspielerin. „Der dritte Teil war ein Abschluss für mich, und ich sehe mich nun als Brücke für Luna“, so die Berlinerin, die sich für die Aufnahmen ihre Haare färben und Extensions anbringen ließ.

„Ich habe erst Extensions bekommen und dann aber die letzten sieben Tage mit Perücke gedreht.“ Bei der Premiere zeigte sie sich ihren mehr als 650 Fans mit Pagen-Schnitt und blonden Haaren.

Zwei, die sich verstehen: Luna und ihre Kollegin Hanna Binke.

„Die Herausforderung bei diesem Film bestand darin, dass es sich zwar um eine Weiterführung handelte, es aber sehr viel Neues gibt“, so Hanna Binke, die bisher andere Filmangebote ablehnte. Grund: Sie macht demnächst ihr Abitur. Danach würde sie gerne als Schauspielerin weitermachen, könnte sich aber auch vorstellen, in die Psychologie zu gehen.

Bis zum Abitur dauert es bei Luna noch ein paar Jahre, trotzdem oder gerade deshalb möchte sich das Mädchen aus dem schönen Bern auf die Schule konzentrieren. Die Schauspielerei mag sie. Aber sie wisse nicht, ob sie das wirklich weitermachen wolle. Vielleicht. Aber vielleicht mache sie auch etwas komplett Anderes. Ingenieurin, sagt sie, das könnte ihr auch gefallen.

Und sie war auch schon in anderen Produktionen zu sehen – etwa in dem Fernsehkrimi „Der Bestatter“ und im Kinofilm „Papa Moll“. Als Evi Moll fiel sie der Regisseurin Theresa von Eltz auf. „Als ich Szenen mit Luna aus dem Film sah, gefiel mir ihr charismatischer Ausdruck. Es waren vor allem ihre Augen. Mir war sofort klar, dass das die Ari ist, die ich mir vorgestellt habe. Manchmal spürt man das einfach, dass das die Richtige ist“, erinnert sich Filmfrau von Eltz, die sich noch gut an Frankfurt erinnert. „Tatsächlich habe ich damals das ,Making Of‘ von Matthias Schweighöfers ,What a Man‘ gemacht“, so von Eltz, die in den vergangenen drei Jahren sieben Filme gedreht hat und jetzt mal eine kreative Schaffenspause braucht und mit „Ostwind – Aris Ankunft“ ihren ersten Kinderfilm ablieferte. Damals war sie täglich am Set und hat gearbeitet.

42 Tage lang hat das Team an „Ostwind“ gedreht. „Kinder und Tiere, das ist die Königsdisziplin“, so von Eltz. Sie hätten viel in den Ferien gedreht, erinnert sich Luna. Sie habe jedoch trotzdem viel in der Schule gefehlt. Auch wegen der Vorbereitungen, dem Reitunterricht und dem Bogenschießen. Sie sei lange nicht in der Schule gewesen, meint Luna die vor dem Film mit Pferden nichts am Hut hatte. Die meisten ihrer Mitschüler hätten auch gedacht, als sie das hörten: Luna und Pferde – das passe doch nicht zusammen.

Und sie freut sich schon darauf, dass sie mit ihren Mitschülern in ein paar Wochen ins Kino geht, um „Ostwind – Aris Ankunft“ mit ihnen zu sehen. Da würden sie mal sehen, was sie gemacht habe, während sie weg war. Sie haben Luna aber auch schon im Theater und im Film „Papa Moll“ gesehen. Die Frankfurt-Premiere meisterte Luna schon mal mit Bravour.

(es)

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