Patriarch aus Damaskus feiert Gottesdienst in Frankfurt

Das Oberhaupt der melkitischen griechisch-katholischen Kirche, Gregorios III. Laham aus Damaskus, feiert am morgigen Sonntag, 24. Juli, 12 Uhr, einen Gottesdienst in St.

Das Oberhaupt der melkitischen griechisch-katholischen Kirche, Gregorios III. Laham aus Damaskus, feiert am morgigen Sonntag, 24. Juli, 12 Uhr, einen Gottesdienst in St. Aposteln, Ziegelhüttenweg 149, in Sachsenhausen. Zu der Liturgie im byzantinischen Ritus sind auch katholische Flüchtlinge aus der Region Syrien und dem Irak eingeladen. Im Anschluss an den Gottesdienst ist eine Begegnung mit den Flüchtlingen geplant.

Gregorios III. Laham besucht in diesen Tagen die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn. Er ist Patriarch von Antiochien und dem ganzen Orient, von Alexandrien und von Jerusalem und leitet die melkitische griechisch-katholische Kirche, die zu den 23 mit Rom unierten katholischen Ostkirchen gehört. Weltweit zählen sich rund 1,6 Millionen Gläubige zu der Kirche. Die Liturgie im byzantinischen Ritus unterscheidet sich stark von der römisch-katholischen Liturgie. In ihrer Grundgestalt geht sie zurück auf den Heiligen Johannes von Antiochia, der den Beinamen „Chrysostomos“ (griech. Goldmund) trägt. Er war im vierten Jahrhundert Erzbischof von Konstantinopel und ist einer der vier Kirchenlehrer des Ostens.

(red)

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