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Gastronom Jan Mai sitzt an der Theke seiner Café-Bar ?First In?.

Zur Person: Ein Gastronom der Frankfurter Szene

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  • Christian Scheh
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Jan Mai (49) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der Frankfurter Gastronomie- und Clubszene entwickelt. Außer in der Café-Bar „First In“ in der Freßgass’ mischt er zum Beispiel

Jan Mai (49) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der Frankfurter Gastronomie- und Clubszene entwickelt. Außer in der Café-Bar „First In“ in der Freßgass’ mischt er zum Beispiel auch im „Garibaldi“ in der kleinen Hochstraße und im „Gibson Club“ auf der Zeil mit. Den „Katana Club“ am Taunustor hat er nach den Hells-Angels-Schüssen vor der Tür abgegeben. Zu der Rockergruppe werden ihm gute Kontakte nachgesagt.

Mais Laufbahn als Frankfurter Szenegastronom war keineswegs vorgezeichnet: Nach einer Banklehre besuchte er zunächst die Frankfurter Goethe-Universität, um dort Betriebswirtschaftslehre zu studieren und einen Abschluss als Diplom-Kaufmann zu machen. Richtig ins Berufsleben stieg Mai bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ein, wo er es bis ins Management brachte. Später wechselte er als Investmentbanker zur Privatbank Sal. Oppenheimer und landete bei der Spütz AG. Als diese übernommen wurde, machte er sich als Finanz- und IT-Dienstleister selbstständig.

Dann kamen die Immobilienunternehmer Micky Rosen und Alex Urseanu auf ihn zu und boten ihm die Café-Bar „Oro“ in der Hochstraße an. Mai griff zu. Es sollte nicht bei dem Lokal bleiben. Es folgten die „Bar 54“, das „Garibaldi“ und mehr – in zwei Jahren gut sieben Läden. Auch mit dem Star- und Fernsehkoch Mirko Reeh arbeitet Mai zusammen. (chc,es)

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