Zur Person: Wasserballer und Wirtschaftsingenieur

  • Thomas J. Schmidt
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Dr. Michael Ilgner (44) leitet die Stiftung Deutsche Sporthilfe in Frankfurt. Der 1,90-Meter-Hüne war von 1990 bis 1997 als Wasserballer erst beim SC Schweinfurt und dann beim SV Würzburg Mitglied

Dr. Michael Ilgner (44) leitet die Stiftung Deutsche Sporthilfe in Frankfurt. Der 1,90-Meter-Hüne war von 1990 bis 1997 als Wasserballer erst beim SC Schweinfurt und dann beim SV Würzburg Mitglied der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft. 103 Länderspiele hat er absolviert, errang 1995 Bronze bei den Europameisterschaften und war Olympia-Teilnehmer 1996 in Atlanta. Die Sporthilfe förderte Ilgner acht Jahre lang, bis er mit 27 die aktive Karriere aufgab. Zeitgleich zum Wasserball studierte Ilgner in Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen. Er machte in der Wirtschaft Karriere, war zuletzt in der Geschäftsführung der Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton.

Der Familienvater managte nebenher noch die Sporthilfe. Seit 2006 war er ehrenamtlich Geschäftsführer der 1967 gegründeten Stiftung. Mit der Zusammenführung von Vorstand und Geschäftsführung sind Ilgner und Jörg Adami hauptamtliche Geschäftsführer der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Sie unterstützt 3800 Sportler der A- bis C-Kader und zudem 600 Schüler in Internaten. Rund 40 Angestellte hat die Stiftung, jährlich werden rund zwölf Millionen Euro ausgeschüttet.

( tjs)

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