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Ein Toter im Frankfurter S-Bahntunnel

Bürger fordern offizielles Gedenken

Nach S-Bahn-Unglück: Große Anteilnahme am Tod des jungen Hanauers

Nachdem am Dienstagabend ein Jugendlicher aus Hanau bei dem Versuch gestorben ist, einen Mann zu retten der in das Gleisbett der S-Bahn an der Haltestelle Ostendstraße in Frankfurt geraten ist, spricht sich Frankfurts Oberbürgermeister jetztz für eine Würdigung des Jungen aus. 

Der 17-jährige Mustafa Alptug S. hat sein Leben verloren, als er einem anderen Menschen das Leben rettete. Heute wurde mehr über Identität des jungen Mannes bekannt. Wie aus einem Facebook-Post des türkischen Generalkonsulates zu entnehmen ist, hat der 17-Jährige türkische Wurzeln. 

Am Dienstagabend war ein 44-jähriger Mann in die Gleise der S-Bahn-Haltestelle Ostendstraße in Frankfurt geraten - der Mann soll dabei stark alkoholisiert gewesen sein. Mustafa Alptug S. spang ihm mit einem weiteren Helfer zur Seite. Der Mann konnte gerettet werden, Mustafa wurde indes von der Bahn erfasst und starb noch an der Unglücksstelle.

Die Menschen hat das Unglück berührt, die Anteilnahme in den sozialen Netzwerken wie Facebook ist riesig. 

Viele Nutzer bezeichnen ihn als Held. Immer lauter werden die Rufe nach einem offiziellen Gedenken für den jungen Hanauer laut. Die Stadt Frankfurt hat sich hierzu noch nicht geäußert. 

(red)

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