Peter Tauber kritisiert. 
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Der frühere CDU-Generalsekretär und jetzige Verteidigungssekretär Peter Tauber tritt früher als geplant aus der Politik aus. 

Frankfurt

Weitere Operation nötig: Peter Tauber (CDU) zieht sich vorzeitig aus Politik zurück

Verteidigungssekretär Peter Tauber (CDU) muss aus gesundheitlichen Gründen erneut eine politische Auszeit nehmen. Jetzt tritt der gebürtige Frankfurter von seinem Amt zurück.

Frankfurt/Berlin – Der frühere CDU-Generalsekretär und jetzige Verteidigungsstaatssekretär Peter Tauber zieht sich krankheitsbedingt vorzeitig aus der Politik zurück. Er hatte dies bereits zur Bundestagswahl im September geplant. Am Montag (15.03.2021) kündigte er auf Facebook einen früheren Rücktritt an: „Zu Ostern werde ich mein Amt als Parlamentarischer Staatssekretär niederlegen. Das habe ich mit der Bundeskanzlerin und der Bundesministerin der Verteidigung besprochen.“ Auch sein Bundestagsmandat werde er zeitnah niederlegen.

„Der Schritt fällt mir nicht leicht“, schrieb der 46-jährige Hesse. „Nach meiner Erkrankung vor drei Jahren sind zwei weitere Eingriffe notwendig geworden. Die erste Operation wurde Ende Januar durchgeführt, die zweite Operation zwingt mich zu einer längeren Auszeit.“

In Frankfurt hat Peter Tauber (CDU) seine politische Karriere begonnen

Tauber hatte im Oktober bereits seinen Rückzug aus der Politik für diesen Herbst bekannt gegeben. „Ob ich überhaupt krank geworden wäre, wenn ich früher achtsamer mit mir – und auch mit anderen – umgegangen wäre? Womöglich nicht“, sagte er Ende vergangenen Jahres zu „Zeit Online“. Er habe damals gedacht, er stecke „das alles“ weg und laufe noch dreimal im Jahr Marathon. Als CDU-Generalsekretär von 2013 bis 2018 hatte er unter anderem auf modernere, digitale Methoden etwa im Wahlkampf 2017 gesetzt.

Tauber wurde am 22. August 1974 in Frankfurt am Main geboren und studierte an der Goethe-Universität Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft. 2007 schloss er seine Dissertation zur Rolle des Sports im Ersten Weltkrieg ab. Von 2001 bis 2003 war Tauber Landesgeschäftsführer der Jungen Union Hessen, später der persönliche Referent der hessischen Kultusministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin Karin Wolff. Bis zur Bundestagswahl 2009 war er Pressesprecher der Deutschen Vermögensberatung AG in Frankfurt am Main. (dpa)

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