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Organisator Jörg Müller (l.) bringt den aus ?Germany?s Next Topmodel? bekannten Eschborner Peyman Amin an die Plattenteller beim Sportpresseball. Hier stehen die beiden auf dem Dach der Börse.

Sportpresseball in Frankfurt

Peyman Amin gibt beim Sportpresseball den DJ

Musik war schon immer meine Passion“, sagt Model-Agent Peyman Amin („Germany’s Next Topmodel“) über seine Auftritte am DJ-Pult.

Musik war schon immer meine Passion“, sagt Model-Agent Peyman Amin („Germany’s Next Topmodel“) über seine Auftritte am DJ-Pult. Für den Deutschen Sportpresseball am Samstag, 5. November, in der Alten Oper hat Organisator Jörg Müller den Wahl-Münchner an die Plattenteller locken können: Ab kurz vor Mitternacht wird Amin für Stimmung in der Clublounge sorgen. Er verspricht Tanzbares: „House, Dance und die großen Partyklassiker, kurz, Musik mit Spaß, zu der man die Hüfte schwingen kann.“

Aus einem musikalischen Hobby wurde bei dem 45-jährigen Laufsteg-Spezialisten, der mit Supermodels wie Heidi Klum und Bar Refaeli zusammenarbeitete, die zweite Profession. „Ich hatte in Paris DJ-Freunden wie David Guetta über die Schulter geschaut und dann ab und zu aufgelegt“, erzählt er. „Fast ein Heimspiel“ sei nun der Auftritt beim Sportpresseball, und das in vielerlei Hinsicht. Er wuchs in Eschborn auf, ging in Schwalbach zur Schule, studierte Betriebswirtschaft an der Goethe-Uni. „Seinerzeit angesagte Diskotheken wie das ,Omen’, das ,Schirn Café’ oder das ,Cookies’ waren meine Welt. Auf nur eine Musikrichtung war ich nie festgelegt“, erinnert er sich ans Nachtleben.

Einen Wermutstropfen habe sein Besuch im Hessischen, Peyman Amin denkt an seinen im vergangenen Jahr verstorbenen Vater: „Er ist auf dem Eschborner Friedhof beerdigt, noch immer ein trauriger Gedanke, dass er nicht mehr lebt.“ Die beiden standen sich sehr nah, der Sohn schrieb nach dem Tod auf einer sozialen Plattform: „Mit größtem Leid und Traurigkeit will ich mit der ganzen Welt teilen, dass ich heute mein Idol verloren haben, meinen Vater Saeed.“

Beachtlich ist sein sportliches Pensum, jeden Morgen läuft Peyman Amin eine Stunde, „und zu Hause steht noch ein Laufband“, das ihn auf Trab hält. „Außerdem gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio, ab und zu spiele ich mit Freunden Fußball.“

Die Kondition braucht der „Modelmacher“ für seinen stressigen Alltag und die nächtlichen DJ-Aufritte. Letztere genießt er besonders: „Am Pult bin ich viel weniger aufgeregt als etwa in TV-Shows. Musik ist dafür da, Menschen zu entspannen, und das gilt auch für mich.“ Als DJ beim Sportpresseball blickt er auf prominente Vorgänger, die in den vergangenen Jahren Maßstäbe gesetzt haben, darunter Sabrina Setlur und Julian Smith. „Es ist wichtiger, im wahren Leben Erfolg zu haben als im Fernsehen“, betont er mit Blick auf seine Karriere als TV-Juror. Aktuell seien keine Formate geplant. Mit seiner Model-Agentur in München ist er „froh, in diesen aufregenden Zeiten dabei zu sein.“ Nicht mehr nur das „schöne Mädchen von nebenan“ sei gefragt, sondern verschiedene Typen, unabhängig von der Nationalität. Die neue Model-Vielfalt wird auch von deutschen Kunden gewünscht, was ich sehr begrüße.“

In der Alten Oper hat Peyman Amin sicher nur Augen für das DJ-Pult und sein Publikum. Aber wer weiß, vielleicht entdeckt der erfahrene Scout ein Laufsteg-Talent aus Frankfurt, manche große Karriere begann schon mit einer zufälligen Begegnung.

(fai)

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