Pfingstberg: CDU lehnt Bebauung kategorisch ab

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 (Nieder-Erlenbach) zeigt sich verwundert „über die Naivität, welche die Frankfurter SPD an den Tag legt“. In einem ersten Kurzprogramm zur Kommunalwahl hatte

Die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 13 (Nieder-Erlenbach) zeigt sich verwundert „über die Naivität, welche die Frankfurter SPD an den Tag legt“. In einem ersten Kurzprogramm zur Kommunalwahl hatte der Parteivorsitzende Mike Josef erneut erklärt, die landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Harheim bebauen zu wollen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ortsbeirat, Yannick Schwander, kann darüber nur noch den Kopf schütteln: „Es ist schon eine Besonderheit, wie sehr sich die SPD hier gegen den Willen der Bürger im Frankfurter Norden stellt.“

Trotz deutlicher Kritik fordert die Sozialdemokraten gebetsmühlenartig die Bebauung des Pfingstbergs, so Schwander in einer Mitteilung. Die sei bereits vor über 20 Jahren „keine zukunftsgerichtete Stadtplanungspolitik“ gewesen. Schwander kündigte an, dass eine Bebauung der landwirtschaftlichen Flächen mit den Bürgern im Frankfurter Norden nicht zu machen sei. „Man muss sich das einmal vorstellen, da rennen die Bewohner aus Nieder-Erlenbach, Nieder-Eschbach und Harheim den Ortsbeiräten die Türen ein und fordern diese auf, gegen eine solche Bebauung zu votieren und die SPD lässt sich von dieser Idee nicht abbringen.“

Die SPD wolle mit einer Trabantenstadt die Kalt- und Freiluftschneise, eine der wertvollsten Ackerböden und landwirtschaftliche Erzeugnisse zerstören, um die Stadt Frankfurt künstlich zu erweitern, kritisiert Schwander und fügt an, dass auch eine Großstadt irgendwann einmal an ihre Grenzen stoße. „Für eine nachhaltige Stadtentwicklung und behutsame Nachverdichtung sind auch wir, aber die Prämisse muss dabei lauten, dies im Einklang mit den Eigenschaften und Eigenheiten der Stadtteile und Ortskerne zu tun.“ In Nieder-Erlenbach beispielsweise würden in den kommenden Jahren zwei weitere große Baugebiete erschlossen, dies habe zur Folge, dass die Einwohnerzahl soweit steige, dass man von einer Verdoppelung der Einwohner seit der Eingemeindung 1972 sprechen könne. „Wir leisten unseren Teil für mehr Wohnraum und Vergrößerung der Stadt, aber der Norden ist nicht das Auffangbecken für Tagträume der Sozialdemokratie“, kündigt Schwander weiter intensiven Protest an.

(red)

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