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Hier, am ehemaligen Schrankenwärterhaus vorbei, sollen weitere Schienen verlegt werden.

Erörterungstermin der Bahn

Pläne für nordmainische S-Bahn müssen überarbeitet werden

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Die Nordmainische S-Bahn soll von Hanau nach Frankfurt führen. Jetzt müssen aber erst einmal die Pläne nachgebessert werden.

Die DB Netz AG muss an ihren Planungen für die Nordmainische S-Bahn im Frankfurter Stadtgebiet noch etliche Nachbesserungen vornehmen. Dies berichtete das Darmstädter Regierungspräsidium (RP) zum Abschluss des dreitägigen Erörterungstermins.

Der Frankfurter Teil der Nordmainischen S-Bahn ist etwa 7,4 Kilometer lang und verläuft von der Konstablerwache unter dem Ostbahnhof bis zur Stadtgrenze nach Dörnigheim. Die beiden Gleise sollen weitgehend neben bestehende Schienen gelegt werden, die bisher auch von anderen Zügen genutzt werden.

Wie ein Sprecher des RP erläuterte, werden die Unterlagen der Bahn AG nach den mündlichen Aussagen ausgewertet. Während der Erörterung sei aber bereits deutlich geworden, „dass Nachbesserungen vonseiten der Antragstellerin, der Bahn AG, nötig sind“. Einwände gegen die Planungen der Bahn haben auch die VGF und die Hafengesellschaft (HFM) geäußert. Ein Sprecher der VGF erläuterte, dass das Unternehmen von der Bahn konkrete Nachweise verlangt. Hinsichtlich des geplanten Tunnelbaus und des geplanten S-Bahnhofs im Bereich der dort bestehenden U-Bahn-Station Ostbahnhof hat das RP begründete Einwendungen ausgemacht. Die Bahn ist nun aufgefordert, ihre Pläne für diesen Abschnitt zu überarbeiten, die dann noch einmal durch das Regierungspräsidium erneut geprüft würden.

Die Hafenbahn habe zudem darauf hingewiesen, dass eine ihrer Hallen an der Cassellastraße bei der Realisierung der jetzt vorliegenden Pläne nicht mehr zugänglich sei.

(wyg)

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