Ein Fahrzeug wird von einer stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage geblitzt.
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Radarkontrollen gehören zum Alltag der Polizei. (Symbolbild)

Polizei Frankfurt

Raser fährt mit 145 km/h auf der Miquelallee

  • VonNadja Austel
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Die Polizei in Frankfurt kontrollierte die Geschwindigkeit der Raser – und erwischten dabei einen absoluten „Spitzenreiter“.

Frankfurt – Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit gehört seit Jahren zu den Hauptunfallursachen. Rücksichtslose Raser gefährden immer wieder sich selbst und das Leben anderer. Geschwindigkeitskontrollen gehören damit regelmäßig zum Alltag der Polizei. Die Beamten in Frankfurt führten daher in der Nacht zum Dienstag (02.11.2021) eine Kontrolle am Ortseingang an der Miquelallee durch.

Auf der Anschlussstelle an die A66 wird die Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Innenstadt über den letzten Abschnitt zum Ortseingang von 80 auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt. Immer wieder drosseln Fahrer hier zu spät oder gar nicht ihre Fahrtgeschwindigkeit. In der Nacht werden die mehrspurigen Straßen der Stadt häufig für illegale Autorennen missbraucht.

Polizei Frankfurt: Raser auf der Miquelallee mit 145 km/h erwischt

Zwischen Mitternacht und 01.30 Uhr führten die Beamten und Beamtinnen die Kontrolle durch, meldete die Polizei. Dabei sei innerhalb dieser Zeit von insgesamt elf Fahrzeugen die zugelassene Höchstgeschwindigkeit überschritten worden. Davon seien drei Fahrer so schnell gewesen, dass sie nun voraussichtlich ein Fahrverbot ereile, so meldet die Polizei Frankfurt.

Unter diesen drei Extrem-Rasern sei jedoch einer als „Spitzenreiter im negativen Sinne“ aufgefallen: Anstatt von 60 sei er mit rund 145 Kilometern pro Stunde gefahren – mehr als das Doppelte des Erlaubten. Diese Fahrweise werde ihn nicht nur teuer zu stehen kommen, auch andere Verkehrsteilnehmer könnten so im Zweifel gefährdet werden, so die Polizei. Ab dem 09.11.2021 gelten zudem höhere Bußgelder als bisher.

An der Stelle, an der die Kontrolle durchgeführt wurde, treffen die zwei Fahrspuren, die von der A66 ortseinwärts führen, auf zwei Spuren, die aus dem Frankfurter Westend und Bockenheim führen, zusammen. Auch kreuzen hier immer wieder Fußgänger ohne gesicherten Übergang die Straße. Über den Spitzenraser heißt es in der Meldung der Polizei: „Er wird nun erst einmal zu Fuß gehen dürfen.“ (na)

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