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Patrick Rubinstein zeigt seine Popart-Bilder in der Galerie Mensing und dabei erstmals in Frankfurt.

Stadtgeflüster

Popart-Künstler spielt mit Wahrnehmung

Ob seine drei Töchter ihn zu der Kunst, aus einem Bild gleich drei zu machen, inspiriert haben, lässt Patrick Rubinstein (50) aus Paris

Ob seine drei Töchter ihn zu der Kunst, aus einem Bild gleich drei zu machen, inspiriert haben, lässt Patrick Rubinstein (50) aus Paris nur schmunzelnd erahnen. Auf jeden Fall ist dies einer der Ursachen für den Welterfolg des Popart-Künstlers. Zur Gala-Eröffnung der Galerie Mensing in der Kaiserstraße 15 hätte es Rubinstein aber fast nicht geschafft. „Ich habe den Flug verpasst und hatte noch keine Zeit, mir Frankfurt anzuschauen.“ Es ist sein erster Besuch hier und sofort ist der Künstler umringt von meist weiblichen Fans. Seine Frau Virginie beobachtet das amüsiert.

Der Künstler spielt auf seinen Bildern mit der Wahrnehmung. Sie muss man aus allen Richtungen betrachten, um aus einer Mona Lisa in schwarz-weiß Pop-Art-Dosen von Andy Warhol zu entdecken – oder kunterbunte „Love“-Motive. Galerieinhaber Harry Mensing betont, dass Rubinstein einer der begehrtesten Popart-Künstler der Welt sei. Bis zu 20 000 Euro kosten die Werke, an denen er zwei bis drei Monate arbeitet – zu sehen bereits in New York, Tokio, Paris und jetzt auch in Frankfurt. „Meine Bilder sind kinetisch. Nicht das Bild bewegt sich, sondern der Betrachter. Ich finde es faszinierend“, sagt Rubinstein, der als Kind schon gemalt hat, aber „so richtig erst seit zwölf Jahren“. Auch am heutigen Samstag ist der Pariser Künstler in der Galerie anzutreffen.

(bi)

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