Professorin Fulda wieder im Wissenschaftsrat

Die Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen des Universitätsklinikums Frankfurt, Prof.

Die Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen des Universitätsklinikums Frankfurt, Prof. Simone Fulda, wurde von Bundespräsident Joachim Gauck für eine erneute dreijährige Amtszeit in den Wissenschaftsrat berufen.

Sie gehört dem Rat seit Februar 2012 an. Das Gremium berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung sowie zu übergreifenden Fragen des Wissenschaftssystems. „Wir gratulieren Prof. Fulda zur erneuten Berufung in den Wissenschaftsrat. Das bestätigt ihre herausragende Expertise und zeigt, dass das Universitätsklinikum ein guter Standort für Spitzenforscherinnen und -forscher ist“, sagt Prof. Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt.

Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland und besteht aus zwei gleichberechtigten Kommissionen: der Wissenschaftlichen Kommission, die sich aus Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Repräsentanten des öffentlichen Lebens zusammensetzt, sowie der Verwaltungskommission mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundes und der Länder. In die Wissenschaftliche Kommission werden durch den Bundespräsidenten Forscherinnen und Forscher berufen, die wissenschaftliche Exzellenz mit wissenschaftspolitischer Kompetenz und Erfahrung verbinden. Ihre Aufnahme in das Gremium erfolgt auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried W. Leibniz.

Prof. Fulda, Jahrgang 1958, hat sich einen Namen mit ihrer Apoptose-Forschung gemacht. Dies ist der programmierte Zelltod, der für die Aufrechterhaltung der Gewebehomöostase notwendig und typischerweise in Krebszellen gestört ist. Die Wissenschaftlerin erforscht neue medikamentöse Behandlungsansätze, um dieses Selbstmordprogramm gezielt in Krebszellen wieder in Gang zu setzen und damit neue Perspektiven für eine individualisierte Krebstherapie zu entwickeln. Für ihre Forschungsbeiträge hat sie zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen. Seit Mitte 2010 ist Prof. Fulda Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie am Universitätsklinikum.

(red)

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