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Da kriegten die Jungs den Mund kaum wieder zu: Ralf Sommerlad brachte ein kleines Krokodil mit in die Schule.

Ralf Sommerlad ist im Alter von 62 Jahren gestorben

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Ralf Sommerlad, ehemaliger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG), ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 62 Jahren unerwartet gestorben.

Ralf Sommerlad, ehemaliger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute (ARG), ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 62 Jahren unerwartet gestorben. „Er ist friedlich eingeschlafen“, schreibt seine Familie, die die Nachricht über das soziale Netzwerk Facebook verbreitet hat, um seine Freunde überall in der Welt zu informieren. Seit langen Jahren litt der Versicherungsmakler an einer schweren Lungenkrankheit. Die Todesnachricht von Ralf Sommerlad löst große Betroffenheit aus. Freunde und Bekannte drückten ihre Trauer bei Facebook aus. „Ein Kämpfer für die Biodiversität auf unserem Planeten und für die Reptilien ist gegangen“, schreibt ein Freund.

Ralf Sommerlad war Deutschlands bekanntester Krokodilexperte. Zusammen mit einem Kollegen hat er das Standardwerk „Krokodile: Biologie und Haltung“ geschrieben und beriet Zoos rund um die Welt im Umgang mit den gefährlichen Reptilien. So war er noch im vergangenen Sommer in Hagenbecks Tierpark in Hamburg tätig. Überall wo Krokodile leben, fuhr er regelmäßig hin. Die Arbeit mit den gefährlichen Tieren war jedoch nur sein Nebenjob. Gelernt hat er diesen Beruf nicht, befasste sich aber seit mehr als 45 Jahren mit Krokodilen. Im Hauptberuf war Ralf Sommerlad Versicherungsmakler mit eigenem Büro in Bockenheim.

Sein Herz schlug jedoch für Rödelheim, für dessen Wohl er sich unentwegt einsetzte – mit der ARG sowie mit der Wirtschaftsinitiative Rödelheim. Ferner engagierte er sich in der Politik, kandidierte für die FDP sogar einmal für den hessischen Landtag.

Ralf Sommerlad hinterlässt eine Frau, Kinder und Enkelkinder.

(jlo)

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