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Vermisste Hündin

Rapunzel aus Frankfurt taucht 400 Kilometer entfernt in der Schweiz wieder auf

Hündin "Rapunzel" ist am 15. August 2017 in Frankfurt ausgebüxt. Am Freitag wurde sie nun am Rand einer Autobahn gefunden – in der Schweiz. Unglaubliche 400 Kilometer hat die Deutsche Schäferhündin zurückgelegt. Das teilt die Stadt Zürich mit.

Hündin "Rapunzel" ist am 15. August 2017 in Frankfurt ausgebüxt. Am Freitag wurde sie nun am Rand einer Autobahn gefunden – in der Schweiz. Unglaubliche 400 Kilometer hat die Deutsche Schäferhündin zurückgelegt. Das teilt die Stadt Zürich mit.

Gefunden wurde "Rapunzel" am 9. Februar 2018 um 2.30 Uhr. Mitten in der Nacht bemerken Rettungssanitäter auf der A1 ein „großes regungsloses Tier“ am Fahrbahnrand. Sie schauen nach und finden zu ihrer Überraschung eine Hündin auf dem Boden kauernd. "Rapunzel" ist unterkühlt und schwer verletzt. Die beiden Rettungssanitäter sichern die Stelle ab und alarmieren die Polizei.

"Rapunzel" geht es derweil immer schlechter. Die Rettungssanitäter nehmen sie mit in den Rettungswagen, versorgen sie medizinisch und decken sie zu um sie aufzuwärmen. Schließlich entscheiden sie sich dazu, mit dem Rettungswagen direkt nach Zürich ins Tierspital zu fahren. Dort wird "Rapunzel" mit mehreren Frakturen und inneren Blutungen notoperiert.

Erst später stellt sich heraus, dass die 8 Jahre alte Hündin schon seit über einem halben Jahr vermisst wird. Laut der Stadt Zürich stehen die Chancen gut, dass die tapfere "Rapunzel" überlebt und bald von ihren Besitzern zurück nach Frankfurt geholt werden kann.

Die Besitzerin von „Rapunzel” aus Hösbach bei Aschaffenburg hat das Tier bereits am Wochenende in der Schweiz besucht. „Sie war vollkommen zugedröhnt mit Schmerzmitteln, aber hat mich sofort erkannt”, sagte Jasmin Ehret-Väth. Das Tier sei am 15. August 2017 bei einem Tierarzt zwischen Aschaffenburg und Frankfurt abgehauen.

dpa/angr

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