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Nach Twitter-Warnung

Rasierklinge in Bahnsitz: Das müssen Sie über den Vorfall wissen

Am Montag hatte die VGF auf Twitter vor einer in einem Bahnsitz versteckten Rasierklinge gewarnt. Laut einer Pressesprecherin besteht inzwischen keine Gefahr mehr. Wir haben nähere Informationen zu dem Vorfall von der VGF erhalten.

, der in den sozialen Netzwerken für große Aufregung sorgte und hundertfach geteilt wurde: Unbekannte haben in einem Bahnsitz eine Rasierklinge versteckt, so die Warnung.

Wir haben uns bei der Frankfurter Verkehrsgesellschaft nach dem aktuellen Stand erkundigt. Eine Pressesprecherin sagte, dass inzwischen keine Gefahr mehr bestehe. Offenbar handelte es sich bei dem Fund um einen EInzelfall, bei der anschließeneden Suche wurden keine weiteren Rasierklingen gefunden. Auch via Twitter gab die VGF Entwarnung.

Bernd Conrads, Leiter der Unternehmungskommunikation, hat uns zu dem Vorfall nähere Informationen zukommen lassen:

Woher stammt die Information?

Von einem Fahrgast, der die Klinge aber auch selbst aus dem Sitz gezogen hat. Wir haben sie nicht gesehen, konnten auf Grund der Lage also auch nicht abschätzen, ob Absicht vorlag oder ein Versehen.

Welche Linie war betroffen?

Nur die U4.

Wann und wie kam die Info?

Am Montagmorgen, telefonisch an die Leitstelle.

Gab es einen Brief, Anruf, Hinweise oder anonyme Drohung?

Nein.

Wie viele sind es?

Eine (weitere – als die gemeldete – haben wir nicht gefunden).

Und vor allem wo war sie versteckt?

Nach unserer Kenntnis auf einem Sitz. Aber ob sie „versteckt“ war, können wir nicht beurteilen. Wie auch immer: auf eine Sitzfläche gehört so etwas nicht.

Wie läuft die Suche in so einem Fall ab?

Die Fahrzeuge werden in Augenschein genommen und die Sitzflächen kontrolliert. Bis jetzt ohne Ergebnis, wir haben keine (!) Klingen gefunden.

Hat sich jemand verletzt?

Nach unserer Kenntnis der Fahrgast, der die eine Klinge gefunden hat. Allerdings kann ich nicht sagen, wie diese Verletzung aussieht.

Ähnliche Fälle hat es in Vergangenheit immer wieder gegeben. . Damals wurde glücklicherweise niemand verletzt.

(aan)

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