Rauschgiftrazzia im Bahnhofsviertel

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Die Frankfurter Polizei setzt ihre Kontrollen im Frankfurter Bahnhofsviertel fort. Bei einer Razzia am Donnerstagabend wurden zwölf Menschen vorübergehend festgenommen. Die Beamten stellten auch Rauschgift sicher.

Insgesamt 53 Gramm Rauschgift hat die Frankfurter Polizei bei einer größeren Razzia im Bahnhofsviertel sichergestellt. Das Spektrum der Drogen reichte nach Behördenangaben von Haschisch und Marihuana über Heroin und Crack bis zu Ecstasy. Bei der Razzia, die am Donnerstag um etwa 17 Uhr begann und bis 1 Uhr dauerte, nahmen die Polizisten zwölf Personen vorläufig fest. Hintergrund seien vor allem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz gewesen, hieß es. In drei Fällen sei aber auch ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt worden.

Der Fokus der polizeilichen Maßnahmen lag dieses Mal nicht wie in der Vergangenheit auf den Bordellen im Rotlichtviertel, sondern auf Personenkontrollen in Kneipen und Lokalen.

Die Frankfurter Stadtpolizei, die derartige Aktionen häufig begleitet, um zum Beispiel die Einhaltung hygienerechtlicher Bestimmungen zu überprüfen, war dieses Mal nicht mit dabei. Nach Polizeiangaben wurde unter anderem in der Düsseldorfer Straße, Taunusstraße und in der B-Ebene des Hauptbahnhofs kontrolliert.

Der Frankfurter Polizeipräsident hatte zum Jahresbeginn angekündigt, dass das Bahnhofsviertel in diesem Jahr verstärkt in den Blick genommen wird. Seitdem gab es mehrere Kontrollen. Ein Polizeisprecher kündigte gestern an, dass die Serie der Maßnahmen fortgesetzt wird.

(chc)

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