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Die CDU findet die Paulskirche so, wie sie ist, völlig in Ordnung. Sie plädiert für eine behutsame Sanierung.

Kundgebung

Rechte Demo auf Paulsplatz angemeldet

Am Sonntag will ein rechtes Bürgerbündnis auf dem Paulsplatz demonstrieren. Angemeldet ist die Kundgebung als Gedenkfeier für die Opfer des antikommunistischen Volksaufstands am 17. Juni 1953 in der DDR.

Am Sonntag will ein rechtes Bürgerbündnis auf dem Paulsplatz demonstrieren. Angemeldet ist die Kundgebung als Gedenkfeier für die Opfer des antikommunistischen Volksaufstands am 17. Juni 1953 in der DDR. Die Frankfurter Anti-Islamisierungs-Aktivistin Heidi Mund ruft in einem Internet-Video zur Teilnahme und gleichzeitig zum Widerstand gegen die Politik der offenen Grenzen auf.

Unter dem Titel „Frankfurt – Eine Stadt erhebt sich“ knüpft sie an den blutig niedergeschlagenen DDR-Aufstand an. Die Bundesdeutschen heute seien so gefährdet wie die DDR-Bürger damals. Die Regierung mache, was sie wolle, aber das Volk scheine zu schlafen. Mund schwant die Islamisierung der Gesellschaft, sie ruft auch Ausländer, „die so viele Jahre hier mit uns in Frieden gelebt haben“, zur Teilnahme auf.

Vor drei Jahren demonstrierte Mund schon einmal am 17. Juni auf dem Römerberg, damals mit ihrer Gruppe „Freie Bürger für Deutschland“. Es kamen nur rund 25 Unterstützer.

Beim Ordnungsamt ist die Kundgebung am Sonntag ab 11 Uhr mit 1000 Teilnehmern angemeldet. Von Gegendemonstrationen weiß die Behörde bisher nichts. Zur gleichen Zeit lädt die Stadt zu einer Gedenkfeier für die Opfer des 17. Juni in die Paulskirche ein. dg

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