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Rebekka Unrath (l.) und Michaela Faust präsentieren die Plakate der Initiative Pro Rennbahn und des Renn-Klubs für den Bürgerentscheid.

Pro Rennbahn kämpft plakativ für Bürgerentscheid

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Mit großen Hoffnungen und bunten Plakaten ziehen die Bürgerinitiative Pro Rennbahn und der Renn-Klub in den Kampf um den Bürgerentscheid für den Erhalt der Niederräder Rennbahn.

Mit großen Hoffnungen und bunten Plakaten ziehen die Bürgerinitiative Pro Rennbahn und der Renn-Klub in den Kampf um den Bürgerentscheid für den Erhalt der Niederräder Rennbahn. „Bebauung stoppen!“ steht in fetten Lettern auf den Protestbildern geschrieben. „Es ist zwar ein Kampf wie David gegen Goliath. Doch wir hoffen, die Frankfurter entdecken ihre politische Mündigkeit und gehen zum Entscheid“, sagte Rebekka Unrath von der Initiative gestern Nachmittag bei der Präsentation auf dem Römerberg.

Im vergangenen Januar hatte die Initiative Pro Rennbahn den Bürgerentscheid zum Erhalt der Galopprennbahn erzwungen. Er ist für Sonntag, 21. Juni, terminiert. Die Befürworter der Galoppbahn werden vom 11. Mai an ihre Plakate im gesamten Stadtgebiet aufhängen und zu Podiumsdiskussionen mit Experten einladen.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant den Bau einer 89 Millionen Euro teuren Akademie auf dem Geläuf. Damit der positive Beschluss des Magistrats dazu gekippt werden kann, müssten mindestens 25 Prozent der stimmberechtigten Bürger für den Erhalt votieren.

Die Initiative ließ eine unabhängige Firma die Kosten für einen Abriss der Rennbahn errechnen; diese kam auf eine Million Euro. „Wir gehen aber von wesentlich mehr aus, nämlich über 80 Millionen Euro, weil Pachten und andere Einnahmen wegfallen“, so Unrath. Sollte die Mehrheit der Bürger für den Erhalt der Rennbahn stimmen, hat die Stadt ein Problem: Keinen alternativen Standort für den DFB.

(cp)

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