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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer.

Rettungssanitäter als „Feuerteufel”: Bewährungsstrafe

Weil er drei Autos in Flammen aufgehen ließ, ist ein 20 Jahre alter Rettungssanitäter vom Amtsgericht Frankfurt zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Weil er drei Autos in Flammen aufgehen ließ, ist ein 20 Jahre alter Rettungssanitäter vom Amtsgericht Frankfurt zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Brände wurden jeweils am Rande von Fortbildungsseminaren des Rettungsdienstes gelegt. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 90 000 Euro. Weitere Autos wurden geringfügiger beschädigt. Vor Gericht legte der Angeklagte ein Geständnis ab und begründete die Taten mit einem starken „inneren Druck- und Frustgefühl”, das er erst mit dem Legen der Brände habe überwinden können. Der 20-Jährige erhielt die Auflage, eine bereits begonnene Therapie fortzusetzen. Die für Jugendstrafrecht recht hohe Strafe sei in Anbetracht des hohen Sachschadens geboten, hieß es am Montag bei Gericht.

(dpa)

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