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Revision gescheitert: Ardi Goldman muss hinter Gitter

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Der Immobilienunternehmer Ardi Goldman vor dem Landgericht Frankfurt. Er hat einen Fraport-Mitarbeiter bestochen und ist der einzige Angeklagte, der nicht auf die Revision verzichten will.
Der Immobilienunternehmer Ardi Goldman vor dem Landgericht Frankfurt. Er hat einen Fraport-Mitarbeiter bestochen und ist der einzige Angeklagte, der nicht auf die Revision verzichten will. © Boris Roessler (dpa)

Nun also doch: Ardi Goldman, schillernder Investor in Frankfurt, muss ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof hat seine Revision gegen ein entsprechendes Urteil aufgehoben. Dies wurde gestern bekannt. Das Landgericht Frankfurt bestätigte dies.

Nun also doch: Ardi Goldman, schillernder Investor in Frankfurt, muss ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof hat seine Revision gegen ein entsprechendes Urteil aufgehoben. Dies wurde gestern bekannt. Das Landgericht Frankfurt bestätigte dies.

Für Goldman heißt es nun bald antreten zur Haftstrafe. Noch gibt es keinen Termin. „Es hängt davon ab, ob ein Täter weitere Schritte unternimmt oder nicht“, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen. „Es kann so oder so Wochen bis Monate dauern, bis der Haftantritt verlangt wird.“

Goldman selbst wollte sich gestern nicht äußern. Er war 2015 schuldig gesprochen und zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Er hat, wie das Gericht festgestellt hat, einen Manager der Fraport AG bestochen, um in der Cargo-City Süd in den Genuss von Erbbaurechten zu kommen. Als einziger von vier Angeklagten bestritt er bis zum Schluss seine Schuld.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision als unbegründet verworfen, bestätigte gestern auch Nadja Niesen.

Goldman wurde zudem verurteilt, 14,4 Millionen Euro Wiedergutmachung an die Fraport AG zu zahlen. Neben Goldman waren noch drei weitere Männer verurteilt worden, darunter der Projektentwickler Jürgen H., Partner von Franziska van Almsick.

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