"Die Partei" in der Frankfurter Stadtpolitik

Satiriker will Bürgermeister werden

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Der Stadtverordnete Nico Wehnemann hat sich um das Amt des Bürgermeisters und Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt beworben.

Der Stadtverordnete Nico Wehnemann hat sich um das Amt des Bürgermeisters und Planungsdezernenten der Stadt Frankfurt beworben. Er sitzt für die Satirepartei „Die Partei“ im Stadtparlament. Satirisch liest sich auch die Bewerbung. „Der Frankfurter Kreisverband von ,Die Partei’ schickt ihre beste Stute, den Stadtverordneten Nico Wehnemann, in das Galopprennen um das Bürgermeister-Amt, um damit die Demokratie in den Prozess um ,gewählte’ Stadträte zurückzuholen“, steht da. Wehnemann rechnet sich „hohe Chancen“ aus, denn: „Ich bin jung, gut, sehe besser als Vorgänger Olaf Cunitz aus und höre auch bessere Musik. “

Für die Nachfolge des grünen Bürgermeisters und Planungsdezernenten Olaf Cunitz hat indes die Koalition aus CDU, SPD und Grünen andere Weichenstellungen getroffen: Bürgermeister soll Kämmerer Uwe Becker (CDU) werden, neuer Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Am 14. Juli werden vier neue Dezernenten gewählt. Auch Wolfgang Hübner (BFF) kandidiert für das Amt des Planungsdezernenten.

Die Linke wird keine Kandidaten aufstellen. „Wir konzentrieren uns auf ernsthafte Opposition und überlassen den Klamauk lieber anderen, die das besser können wie ,Die Partei’ oder denen, die nichts anderes können wie BFF und Co“, sagte Dominike Pauli, die Fraktionschefin der Linken.

(tre)

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