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Messer sind wohl mit das Wichtigste, was ein Koch benötigt. Tim Mälzer hat bei der Ambiente seine Kreationen vorgestellt.

Stadtgeflüster

Scharf, schärfer: Mälzers Messer

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Am Samstag geht’s bei der Sendung „Schlag den Star“ um die Wurst. Musiker Sascha tritt gegen Starkoch Tim Mälzer an, der zu Gast auf der Ambiente in Frankfurt war.

Frankfurt - Heute geht’s bei der Sendung „Schlag den Star“ um die Wurst. Musiker Sascha tritt gegen Starkoch Tim Mälzer an. Gestern allerdings war der Mann, der vor wenigen Wochen 48 Jahre alt geworden ist, erstmal in der Mainmetropole. Der Fernsehkoch präsentierte bei der Ambiente, der weltweit bedeutendsten Konsumgütermesse, seine neuesten Messerkreationen.

„Ich freue mich immer, wenn ich hier bin“, sagt Mälzer, der sehr gut mit dem Frankfurter Kult-DJ und Gastronom Julian Smith befreundet ist. „Ich würde ihn heute Abend auch besuchen, aber ich habe keine Zeit, kann nicht hier bleiben“, bedauert der 48-Jährige. Wenig Zeit hatte er auch, um sich einen genauen Überblick über die Messe zu verschaffen. „Allerdings habe ich den Eindruck, dass sie sich anders anfühlt, als in den Jahren zuvor“, sagt Mälzer, der oft und gerngesehener Gast der Ambiente ist. Die Halle sei, so empfinde er es, klarer strukturiert. Und bei den Produkten, die rings um den Stand in Halle 3.1 präsentiert würden, „geht es mehr um Funktionalität und weniger um überdimensionale Versprechungen“, formuliert es Mälzer.

Er sei immer wieder erstaunt, wie schnell die Zeit bei so einer Messe doch vergehe. In der Mainmetropole liege das an der angenehmen Atmosphäre. „Es ist eine sehr internationale Messe.“ Er werde zwar erkannt und angesprochen, aber nicht so oft, wie bei anderen Gelegenheiten. „Deshalb kann ich mich intensiver mit Dingen auseinandersetzen.“

Erstaunt sei er über eins: über sich selbst und seine Energie. „Sie wird einfach nicht weniger.“ Woran das liege, könne er nicht sagen. Die Kraft nutzt der Fernsehkoch, der eins gar nicht mag: Stillstand. Deshalb geht es auch mit der Sendung „Kitchen Impossible“ weiter. Und dann soll sogar ein Frankfurter Koch dabei sein. Wer, das sagt er nicht. Zudem arbeitet Mälzer an einem neuen Kochfernsehformat. „Und so ganz nebenbei bin ich auch noch Gastronom – auch da braucht’s Aufmerksamkeit.“ Vor Kurzem erst schloss sein Restaurant „Hausmann’s“ in der Düsseldorfer Altstadt. „Es lief einfach nicht.“ Aus diesem Grund beschlossen er und Patrick Rüther , mit dem er es betrieb, zu zumachen.

(es)

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