„Schildbürgerstreich“ mit Altglas-Containern

Manchmal liegen Freude und Verdruss nah beieinander. So ergeht es zurzeit Friedrich Hesse (CDU), Ortsvorsteher im für den Dornbusch zuständigen Ortsbeirat 9.

Manchmal liegen Freude und Verdruss nah beieinander. So ergeht es zurzeit Friedrich Hesse (CDU), Ortsvorsteher im für den Dornbusch zuständigen Ortsbeirat 9. Grund sind die nicht nur seiner Ansicht nach klobigen und hässlichen Altglascontainer – vor allem jene, die an prominenter Stelle ständig ins Auge fallen. Die an der stark frequentierten Haltestelle der Buslinien 34 und 64 „Am Dornbusch“ kommen nun endlich weg. Die Stadtteilpolitiker hatten sich dafür stark gemacht, weil auch die dortigen Geschäftsleute genug hatten. Schließlich zogen die Behälter auch allerlei Müll an.

Nun zum Verdruss: Wie von uns vermeldet, sollen sie auf der anderen Seite der Eschersheimer Landstraße vors Haus Dornbusch wandern. „Ein Schildbürgerstreich“, findet der Ortsvorsteher in einer Reaktion, die uns aus seinem Urlaub in Südfrankreich erreicht. Zum Hintergrund: Seit langem wünscht sich der Ortsbeirat, dass genau dieser Platz aufgewertet werde. Entsprechende Pläne haben die Politiker schon vorgestellt. Auch ist es dem Ortsbeirat gelungen, störendes Straßenmobiliar wie etwa eine Paketstation der Post von einer Grünfläche in der Platzmitte an den Rand zu verlegen.

Nun sollen die Glascontainer all das zunichte machen? Nein!, sagt Ortsvorsteher Hesse. Er favorisiert eine in anderen Städten bewährte Lösung: unterirdische Standorte. Die Straße Am Dornbusch wird zurzeit ohnehin für einen Millionenbetrag umgestaltet. „Eine unterirdische Containeranlage bleibt im fünfstelligen Bereich“, so Hesse.

(red)

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