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Prozess

Schwarzarbeit und Steuerbetrug in Millionenhöhe

Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in Millionenhöhe wird sechs Geschäftsleuten vorgeworfen, die sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt verantworten müssen.

Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung in Millionenhöhe wird sechs Geschäftsleuten vorgeworfen, die sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48 Jahre alten mutmaßlichen Haupttäter vor, zwischen 2012 und 2014 mit Scheinrechnungen und manipulierten Arbeitspapieren die Finanzämter und Sozialversicherungen um rund 9,2 Millionen Euro geschädigt zu haben. Die fünf Mitangeklagten im Alter zwischen 37 und 50 Jahren an den Betrügereien mitgewirkt beziehungsweise Beihilfe geleistet haben. Die Kammer stellte zudem das Verfahren gegen einen siebten Angeklagten ein.

Bei einer Überprüfung der Baustelle eines Krankenhauses in Bad Homburg (Taunus) waren im April 2013 zahlreiche Bauarbeiter mit gefälschten Personalpapieren aufgefallen. Die anschließenden Ermittlungen wiesen auf zahlreiche Unregelmäßigkeiten bei der in Frankfurt und Berlin ansässigen Baufirma hin, die der Hauptangeklagte leitete. Insgesamt geht die Anklage von 55 Einzeltaten aus, darunter 28 zu Lasten der Sozialversicherungen.

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklageschrift verlesen. Die Angeklagten wollen sich an den kommenden Verhandlungstagen zu den Vorwürfen äußern. Für den Prozess sind bisher zehn Verhandlungstage bis Mitte Januar 2019 geplant-

(dpa)

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