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13.09.2018, Berlin: Horst Seehofer (CSU), Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, nimmt an der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag teil. Hauptthema der 49. Sitzung der 19. Legislaturperiode ist der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf des Bundeshaushaltsplans 2019 und der Finanzplan des Bundes 2018 bis 2022. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wegen Maaßen-Streit

Seehofer sagt Rede in der Frankfurter Paulskirche ab

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Am Dienstag sollte Innenminister Horst Seehofer eine baupolitische Grundsatzrede im Römer halten. Doch nun hat der CSU-Politiker seinen Auftritt in Frankfurt kurzfristig abgesagt.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat seinen Auftritt in Frankfurt kommende Woche abgesagt. Der auch für Baupolitik zuständige CSU-Minister sollte eigentlich am Dienstag beim Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik eine Grundsatzrede in der Paulskirche halten. Linke Aktivisten haben deshalb bereits zu einer Großdemonstration aufgerufen. Jetzt wird bekannt: Seehofer bleibt in Berlin. Das bestätigte eine Sprecherin seines Ministeriums unserer Zeitung. Grund dafür ist offenbar der Koalitionsstreit um Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Am Dienstag ist ein weiteres Krisentreffen zwischen den Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD im Kanzleramt geplant.

In Frankfurt hat das Bündnis „Seebrücke“ für den Vorabend des ursprünglich geplanten Seehofer-Besuchs eine Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz organisiert. Unter dem Motto „Sei kein Horst“ soll dort gegen Abschottung und für die Aufnahme von mehr Migranten demonstriert werden. Mit Flugblättern und Plakaten auf Englisch, Arabisch, Dari, Paschtu, Tigrinya und Amharisch haben "Seebrücke"-Aktivisten in Flüchtlingsunterkünften für die Anti-Seehofer-Demo geworben. Auf Twitter kündigten sie an, trotz Seehofers Absage am Montagabend auf die Straße zu gehen.

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