Verhinderter Suizid in Frankfurt

Selbstmord verhindert ? Großeinsatz der Polizei

  • Thomas J. Schmidt
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Eine

Eine Verhandlungsgruppe der Polizei hat am Dienstag (12. Mai 2015) einen verzweifelten Mann (53) von der Selbsttötung abgehalten. Der Mann war am Vormittag bei seinem Steuerberater. Dort deutete er an, dass er finanziell nie mehr ins Reine käme und zeigte dem Steuerberater eine Pistole. Der Berater informierte die Polizei, die den Mann in seiner Wohnung in der Großen Rittergasse aufsuchte. Dazu kamen mehrere mit Schutzausrüstung versehene Beamte zum Einsatz, die den Mann nach einiger Zeit zum Aufgeben brachten. Der Mann wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

 

Wegen der Vielzahl von Einsatzfahrzeugen – Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt, die alle auf den Gleisen der Straßenbahn in der Dreieichstraße parkten – konnten die Straßenbahnlinien 14 und 18 die Stelle nicht mehr passieren. Eine Bahn stand gar auf der Ignatz-Bubis-Brücke. Es kam zu erheblichen Behinderungen. Der Einsatz wurde gegen 14:30 Uhr beendet.

(tjs)

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