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Sensation beim Frankfurter Oktoberfest: Ed Sheeran enterte in Lederhose die Bühne

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Von: Enrico Sauda

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Ein Prosit der Gemütlichkeit: Dreimal sorgte Ed Sheeran für ein ausverkauftes Waldstadion und begeisterte insgesamt gut 180 000 Fans. Auf der Bühne des Oktoberfests erlebten die Besucher ihn hautnah - und gerieten außer Rand und Band.
Ein Prosit der Gemütlichkeit: Dreimal sorgte Ed Sheeran für ein ausverkauftes Waldstadion und begeisterte insgesamt gut 180 000 Fans. Auf der Bühne des Oktoberfests erlebten die Besucher ihn hautnah - und gerieten außer Rand und Band. © Enrico Sauda

Die Menge war außer Rand und Band: Überraschend rockte der Popstar nach seinem Konzert im Waldstadion das Festzelt.

Frankfurt -Was hat das Frankfurter Oktoberfest, was das Original in München nicht hat? Genau: Superstar Ed Sheeran. Der sympathische Brite schaute nach seinem Auftritt im Waldstadion im Festzelt auf dem Parkplatz vorbei. Es ist etwa 23.20 Uhr, als er, eskortiert von einer Schar Menschen, die Veranstaltung betritt. Seine Anwesenheit bleibt - natürlich - nicht lange verborgen, und schon strömen die Menschen in Trachten und Dirndln auf die linke Festzeltseite zur Empore. Der 31-Jährige ist umringt von Kameras und Filmkameras, er erhält eine Maß Bier und genießt das Bad in der Menge. Kommt mit vielen dort ins Gespräch.

Irgendwann macht sich der Tross auf Richtung Bühne, wo die Oktoberfestband spielt. Und plötzlich steht er da, Ed Sheeran, der dreimal hintereinander im Waldstadion auftrat. „Da kommen jedes Mal 58 000 Zuschauer“, rechnet Patrik Meyer vor, der bei allen drei Show war und auch beim Oktoberfestauftritt des Weltstars. Der ist bester Laune, trägt ein weiß-blaues Hemd mit kleinen Karos, eine Lederhose, auf der „Bembeltown am Main“ steht, und einen grauen bayerischen Filzhut. Als erstes singt er einen eigenen Song, „Perfect“, dann passt er sich dem vorgesehenen Programm der Oktoberfestband an und bringt „Uptownfunk“ von Mark Ronson und „Everybody“ von den Back-streetboys. Er hat sichtlich viel Spaß dabei. Muss hin und wieder auf den Text lunsen, beugt sich dafür immer wieder zu Gitarrist Tom Stryder. Die Besucher im Festzelt sind komplett außer Rand und Band. Und die Band ebenfalls ganz aus dem Häuschen.

Dann, nach drei Songs, ist es vorbei. Er gibt jedem Musiker die Hand. Bedankt sich. Ed Sheeran, Grammy-, Echo- und MTV-Music-Award- sowie Brit-Awards-Preisträger, verlässt die Bühne, aber nicht das Oktoberfest. Es gefällt ihm wohl. „Das Management hat uns erzählt, dass es das erste Mal ist, dass er irgendwo drei Songs gespielt hat“, freut sich Organisator Kai Mann.

Als der Mann, der noch bis März mit seiner „+-=÷× Tour“ (gesprochen Mathematics Tour) auf Achse ist, sich schließlich Richtung Ausgang auf den Weg macht, nimmt er sich draußen noch einige Minuten Zeit, plaudert mit den Oktoberfestmachern Mann sowie Dennis und Patrick Hausmann. Macht auch noch ein Foto mit ihnen. Sie waren vom prominenten Besucher ganz begeistert. So wie am Abend zuvor auch schon Axel Hellmann vom Vorstand von Eintracht Frankfurt, der das Konzert verfolgte. „Ich finde es einfach unglaublich beeindruckend, dass er Stunden allein auf der Bühne stehen kann und den Laden rockt“, so Hellmann.

Seine ganz eigene Geschichte zu Ed Sheeran hat Peter Possmann, Geschäftsführer der gleichnamigen Ebbelwei-Kelterei. „Ich war mit meiner Tochter in Dublin bei einem Ed-Sheeran-Konzert. Und zwar am selben Abend, an dem die Eintracht in Berlin das Pokalfinale gegen die Bayern gewonnen hat“, erinnert er sich. An den Auftritt von damals erinnert er sich aber nicht mehr so gut, weil er dauernd Nachrichten zum Eintracht-Sieg auf dem Handy erhielt.

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