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Polizeieinsätze in zwei Flugzeugen am Flughafen Frankfurt und drei Festnahmen

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Von: Florian Dörr

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Drei Festnahmen am Flughafen Frankfurt: Innerhalb weniger Tage musste die Bundespolizei gleich drei Mal durchgreifen.

Frankfurt – Gleich mehrere Male musste die Bundespolizei am Wochenende am Flughafen Frankfurt eingreifen und renitente Fluggäste festnehmen. In einem Fall wurde sogar Pfefferspray eingesetzt.

Der erste Fall ereignete sich am Freitag (6. Mai). Ein 47-Jähriger leistete Widerstand und musste in Handschellen aus einem Flugzeug gebracht werden. Zuvor hatte ihn der Kapitän von der Reise von Frankfurt nach Vancouver ausgeschlossen. Grund: Der Mann war alkoholisiert, den Anweisungen des Kabinenpersonals vor dem Start der Maschine war er nicht gefolgt. Zudem wurde er aggressiv gegenüber der Crew.

Flughafen Frankfurt: Pfefferspray-Einsatz nach Vorfall in Duty-Free-Shop

Am Samstag (7. Mai) dann ein weiterer Einsatz für die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt. Hier hatte ein Mann Parfum in einem Duty-free-Shop eingesteckt und einen Mitarbeiter mit einem Messer bedroht. Den Anweisungen der alarmierten Sicherheitskräfte, das Diebesgut und das Taschenmesser abzulegen, kam der 29-Jährige nicht nach. Die Folge: Die Beamten setzten Pfefferspray ein, brachten ihn zu Boden und fesselten ihn mit Handschellen.

In zwei Flugzeugen muss die Bundespolizei eingreifen, bevor sie vom Flughafen Frankfurt starten können. (Symbolbild)
In zwei Flugzeugen muss die Bundespolizei eingreifen, bevor sie vom Flughafen Frankfurt starten können. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Der dritte Fall vom Wochenende erinnert an den ersten: Am Sonntag (8. Mai) weigerte sich ein 55-Jähriger, ein Flugzeug vor dem Start zu verlassen. Er war zuvor betrunken aufgefallen, hatte das Kabinenpersonal angeschrien. Den Flug von Frankfurt nach Izmir durfte er nicht antreten. Gefesselt wurde er von der Bundespolizei aus der Maschine befördert.

Erst vor wenigen Tagen kam es zu einer weiteren Festnahme am Flughafen Frankfurt, die allerdings wesentlich gravierendere Auswirkungen haben sollte. Für einen Mann geht es nun über ein Jahr in den Knast. (fd)

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