Sylvia Homann moderiert ab 8. April eine Rock-Sendung, die dann jeweils donnerstags zu hören sein wird. Foto: Enrico Sauda
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Sylvia Homann moderiert ab 8. April eine Rock-Sendung, die dann jeweils donnerstags zu hören sein wird.

Hessischer Rundfunk

Sie rockt den neuen hr1-Abend

  • vonEnrico Sauda
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Sylvia Homann ist die neue Stimme auf dem Sender.

Seit vorgestern steht jeder Abend bei hr1 unter einem musikalischen Motto. Bei "hr1 am Abend" begibt sich Moderator Jürgen Rasper dienstags auf Zeitreise, spielt Musik aus den 60ern bis 90ern. Mittwochs präsentiert Tommy Stärker "Geschichten hinter den Songs und Künstlern aus sechs Jahrzehnten". Freitags eröffnet Marion Kuchenny ab 19 Uhr den "hr1-Dancefloor" und der Donnerstagabend steht ganz im Zeichen von "hr1-Rock" mit Sylvia Homann . Ab Montag, 12. April, gibt's dann die neue "hr1 Live Lounge".

Sylvia Homann ist die neue Stimme bei hr1. Am Donnerstag geht sie zum ersten Mal auf Sendung und widmet sich von 19 Uhr bis Mitternacht unter anderem der neuesten Scheibe der Band "Foo Fighters" - "ich werde alleine im Studio sein und sicher tanzen und singen". Die fünfstündige Sendung bereitete sie mit Judith Kühlenthal v or. "Wir werden alles spielen, was man sich in der Rockwelt vorstellen kann", sagt Homann, die gern auf Konzerte geht und die kleinen Hallen schätzt, "weil man da dichter dran ist". Die bisher letzten Konzerte, die sie gesehen und gehört hat, fielen allerdings etwas größer aus. "Es war ,AC/DC' und ich stand direkt vor der Bühne - und auch bei ,Fury in the Slaughterhouse'", erinnert sich die Frau Jahrgang 1977, die aus Lembeck bei Dorsten stammt. "Mein erstes Konzert war Marius Müller-Westernhagen. Mit 15 war ich bei einem ,Guns and Roses'-Konzert. Danach war ich für immer ihr Fan", erzählt Homann, die früher einmal Saxophon gespielt hat. Sie nutze es zwar nicht mehr, habe es aber noch.

"Ich wollte schon immer Journalistin werden, so wie Karla Kolumna. Sie war schon in der Grundschule mein großes Vorbild", sagt die Mutter zweier Kinder (zwölf und 13 Jahre alt), die für den neuen Job im August von Paderborn nach Frankfurt gezogen ist. "Ich wollte schon immer schreiben", erzählt sie. Das habe sich aber nie ergeben. Während ihres Studiums, das sie zum Teil auch in Frankreich absolvierte, sammelte sie erste Erfahrungen beim dortigen Campusradio. Mit einer Freundin machte sie ein Jahr lang eine Sendung. Das kam so gut an, dass sie sich entschied, sich ganz dem Radio zu widmen.

Zurück in Deutschland, absolvierte sie erste Praktika, schloss ihr Studium ab und volontierte bei Radio Hochstift in Paderborn. Zuletzt war sie selbstständig als Freie Moderatorin und Qualitätsmanagerin für Medienkommunikation tätig. "Dann kam Corona." Von da an ging's für sie, wie für viele andere auch, bergab. Und da kam ein Freund gerade recht, der eine Anzeige vor die Nase hielt. "Für die Teamleitung Moderation und Moderation. Da habe ich mich beworben, es klappte wie am Schnürchen", sagt Homann, wie sie zum hr kam. Ihr großer Wunsch: "Ich würde endlich gerne mal Frankfurt kennenlernen. Es wäre schön, wenn Corona vorbei wäre, und ich die Stadt ohne Maske und mit offenen Ebbelwei-Kneipen erleben könnte." (es)

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