?80er? Tim Dahm schirmt die Kugel vor dem heranstürmenden Limburger Dominic Böckling ab.
+
?80er? Tim Dahm schirmt die Kugel vor dem heranstürmenden Limburger Dominic Böckling ab.

Zweite Hallenhockey-Bundesliga Süd

Ein Sieg zum Abschluss

  • VonRoland Stipp
    schließen

Direkt vor der Aufstiegsfeier am Freitagabend setzte es für den SC 80 Frankfurt die erste Saisonniederlage in der Zweiten Hallenhockey-Bundesliga Süd. Am Sonntag revanchierte sich der Staffelsieger zum Abschluss beim Limburger HC.

Der SC 80 Frankfurt, seit zwei Wochen feststehender Erstliga-Aufsteiger, kam am vorletzten Spieltag der Zweiten Bundesliga beim Limburger HC mit 2:8 unter die Räder. Trainer dort ist mit Ekkhard Schmidt-Opper einer aus der letzten Deutschen Meister-Mannschaft der „80er“ von 1989 – damals holten die Frankfurter den Titel auf dem Feld. Diesmal kehrten sie trotz der Schlappe in Limburg als Zweitliga-Champion ins Clubheim an der Feldgerichtstraße zurück, wo der Aufstieg gebührend gefeiert wurde. Und zwei Tage später gab es zum Saisonabschluss die Revanche im Rückspiel gegen Limburg, dass die Runde dennoch mit zehn Punkten Vorsprung auf Absteiger Bad Kreuznach abschloss.

Limburger HC – SC 80 Frankfurt 8:2 (2:1). – Die Spannung beim Meister und Aufsteiger war raus, das Training schon seit zwei Wochen nicht mehr ganz wettkampfgerecht. Das machte sich wie schon in Rüsselsheim vor allem wieder bei den Ecken bemerkbar, von denen die „80er“ satte elf verballerten – fünf davon allein beim Stand von 2:1 für Limburg. Torhüter David Schneider hatte einen Löwenanteil daran, dass die Führung der Gastgeber hielt und am Ende brachen beim Tabellenführer alle Dämme. Kay Tomas, Hans Schneider, Maximilian Müller (je 2), Laurens Meurer und Lukas Schmitt trafen für den LHC, Moritz Schmidt-Opper und Marc Mayer für die Frankfurter.

SC 80 Frankfurt – Limburger HC 2:0 (2:0). – Die Gastgeber wollten sich natürlich mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden – 200 waren wieder in die Fabriksporthalle in Fechenheim gekommen. Am Ende war Trainer Nicklas Benecke dann zwar mit der engagierten Abwehrleistung seines Teams einigermaßen zufrieden, sah für die Zukunft aber einiges Steigerungspotenzial in Sachen Offensivspiel. Marc Meyer brachte den Tabellenführer per Ecke in Führung, Moritz Schmidt-Opper wurde mit einem verwandelten Siebenmeter und insgesamt elf Treffern noch zum alleinigen besten Torschützen des Teams vor Thorsten Küffner, der zehn Mal traf.

Neben den „80ern“ spielen auch die anderen Zweitliga-Meister Hamburger Polo Club (Nord), Osternienburger HC (Ost) und Schwarz-Weiß Neuss (West) nächste Saison erstklassig. Frankfurts Erzrivale TG Frankenthal dagegen ist aus der Südgruppe der Ersten Bundesliga abgestiegen.

(rst)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare