In ihrem Dezernat mit dem gelben Treppenhaus kann Daniela Birkenfeld nach dem Machtwechsel im Römer nicht bleiben. Deshalb wurde sie von der CDU nun für den Magistrat nominiert. FOTO: Enrico Sauda
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In ihrem Dezernat mit dem gelben Treppenhaus kann Daniela Birkenfeld nach dem Machtwechsel im Römer nicht bleiben. Deshalb wurde sie von der CDU nun für den Magistrat nominiert.

Frankfurt

Römer-Politik: Siegler und Birkenfeld für den Magistrat nominiert

  • Thomas Remlein
    VonThomas Remlein
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So wollen Ex-Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler und Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld auch künftig noch Einfluss nehmen.

Frankfurt - Die in der Opposition gelandete CDU rüstet auf. Die Partei nominiert den früheren Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler und die amtierende Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld für den ehrenamtlichen Magistrat.

Birkenfeld wird als hauptamtliche Stadträtin von der neuen Koalition aus Grünen, SPD, FDP und Volt am 8. September endgültig abgewählt werden, Siegler hatte sein Amt schon vorher verloren, weil der Stadtverordnetenvorsteher von der stärksten Fraktion im Römer gestellt wird. Das sind die Grünen.

Frankfurter CDU stellt nur noch drei statt vier ehrenamtliche Mitglieder

Bisher hatte die CDU vier Vertreter im ehrenamtlichen Magistrat, nun nur noch drei. Als dritter bleibt Bernd Heidenreich (66). Die bisherigen CDU-Mitglieder im Gremium, Ortslandwirt Matthias Mehl, Albina Nazarenus-Vetter und Lutz Raettig werden nicht mehr antreten.

Siegler und Birkenfeld gehören dem sozialen Flügel der CDU an. Dass die Vertreter der Sozialausschüsse zwei Mitglieder stellen dürfen, gilt als Kompensation dafür, dass der Wirtschaftsflügel der Union mit Bettina Wiesmann und Axel Kaufmann die beiden Bundestagskandidaten stellt.

Birkenfeld: "Wenn jemand Verwaltung kann, dann ich"

Birkenfeld ist auch Listenführerin der CDU für den Landeswohlfahrtsverband. Die Professorin für Verwaltungsrecht machte 1978 bei der Stadt eine Verwaltungsausbildung. "Wenn jemand Verwaltung kann, dann ich", sagt sie über ihre Nominierung. Siegler betonte, es sei seine und Birkenfelds Aufgabe im ehrenamtlichen Magistrat sein werde, "für die Fraktion zu arbeiten".

Für die FDP soll wieder Renate Sterzel in den Magistrat in Frankfurt rücken. Die SPD hat Sieghard Pawlik und Ina Hauck nominiert. Die Grünen und Volt beraten noch, wenn sie entsenden. Da die für den ehrenamtlichen Magistrat Nominierten nach Fraktionsstärke gewählt werden, gilt ihre Wahl als sicher. (Thomas Remlein)

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