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Sirtaki und Stinkefinger: 350 Demonstranten bekunden Solidarität zu Griechenland

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Mehr als 350 Menschen haben am Freitag in Frankfurt gegen die Sparpolitik der europäischen Union in der Griechenland-Krise demonstriert. Unter dem Motto „Nein! Oxi! No! zur Sparpolitik - Ja zur Demokratie” zogen die Demonstranten von der Euro-Skulptur am Willy-Brandt-Platz zum neuen Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) im Ostend. Dominanteste Protestschilder waren Stinkefinger. Die Demonstration blieb aber friedlich. Vor dem EZB-Gebäude wurde sogar Sirtaki getanzt.

Mehr als 350 Menschen haben am Freitag in Frankfurt gegen die Sparpolitik der europäischen Union in der Griechenland-Krise demonstriert. Unter dem Motto „Nein! Oxi! No! zur Sparpolitik - Ja zur Demokratie” zogen die Demonstranten von der Euro-Skulptur am Willy-Brandt-Platz zum neuen Gebäude der Europäischen Zentralbank (EZB) im Ostend. Dominanteste Protestschilder waren Stinkefinger. Die Demonstration blieb aber friedlich. Vor dem EZB-Gebäude wurde sogar Sirtaki getanzt.

Zu der Kundgebung aufgerufen hatte das linke Aktionsbündnis Blockupy. „Wir erleben eine beispiellose Hetzkampagne, in der die Gläubiger vor Lügen nicht zurückschrecken, um Stimmung gegen Athen zu machen und eine freie Entscheidung der Griechinnen und Griechen zu verhindern”, sagt Rolf Engelke von Blockupy Frankfurt im Aufruf zur Demonstration. Die Gläubiger hätten unnachgiebig auf der Fortsetzung der Verarmungspolitik beharrt. Am Sonntag lässt der griechische Alexis Tsipras die griechischen Bürger darüber abstimmen, ob sein Land ein Reformprogramm umsetzen soll – im Gegenzug für weitere Milliardenhilfen.

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