Reißt Euch mal zusammen

Der Sommer-Knigge für Frankfurt

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NEIN: Oberkörperfrei herumlaufen

NEIN: Oberkörperfrei herumlaufen

Du bist Channing Tatum? Nein? Dann bitte T-Shirt oder Hemd anlassen, das will doch keiner sehen! Sonnen kann man sich auch gut im heimischen Garten oder auf dem Balkon. Da sieht einen wenigstens niemand, den das stören könnte. AUSNAHME: Sexy Bauarbeiter. Melanie Bäder JA: Fettigen Döner essen, auch bei 35 Grad

 

“Boah, heute ist mir total nach was leichtem.” “Ich glaube, ich esse heute nur ‘nen Salat.” -“Kennt ihr eigentlich dieses Quinoa - total toll bei diesem Wetter.” #Essensrebell

NEIN: Anderen Bahnfahrern die eigene, schweißtriefende Achsel ins Gesicht drücken.

 

 

U-, S- oder Bimmelbahnfahren ist im Sommer besonders hart, weil wir dem Schweißgeruch unserer Mitfahrer mehr oder weniger schutzlos ausgesetzt sind. Und sie dem unseren, natürlich. Realistischerweise kann man da nicht viel machen - aber man kann immerhin versuchen, die Geruchspenetration auf ein Minimum zu beschränken. Es ist nämlich nicht okay, wenn Du in der vollbesetzten Bahn nach der Halteschlaufe greifst und dabei der verdutzten Oma neben Dir einmal mit der Achsel durchs Gesicht wischst. Christophe Braun

JA: Mittags schon Ebbelwei trinken.

Ein kühler Ebbelwei in der Mittagspause geht immer. Leicht angetrunken lassen sich die dummen Sprüche der nervenden Kollegen nämlich viel besser ertragen. Und mit gelockerter Zunge ist die Wahrheit über den ätzenden Tischnachbarn im Büro auch einfacher gesagt als nüchtern. Mag man seine Kollegen, einfach gemeinsam irgendwo ein ruhiges Plätzchen suchen und das gute Stöffche trinken. Melanie Bäder JA: Die obersten drei (!) Hemdknöpfe öffnen.

Mehr geht gar nicht, denn keiner will die alpinaweiße Bierplauze oder die schlecht rasierte Brust der Bürohengste sehen, die maximal dreimal im Jahr die echte Sonne sehen. Melanie Bäder

NEIN: Socken in Sandalen.

Nein. Einfach nein. Christophe Braun JA: Wasserspiele in Parks nutzen

 

Planschen ist nur was für Kinder? Von wegen! Badehose eingepackt und ab zu den Wasserspielen in den Parks und ganz gelockert abkühlen. Man muss ja nicht gleich mit Spielzeug anrücken. Alexander Antonakis NEIN: Die Klimaanlage runterregeln, bis die Praktikantin Frostbeulen hat.  

Büro ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Aber nicht des Lebens. Liegt die Praktikantin schlotternd unter einem halben Dutzend alter Decken, ist es definitiv zu kühl im Raum. Christophe Braun JA: Meetings ins Freie verlegen

 

Warum auch nicht? Schnappt Euch ‘ne Picknick-Decke und ein paar Flaschen Eistee und ab ins Grüne. ANMERKUNG: Diese Option steht Gefängnistherapeuten, Dominas und Gehirnchirurgen leider nicht zur Verfügung. Christophe Braun NEIN: In vollbesetzten Stadtbussen fahren.

Schweiß, Knoblauch-Fahne und Käsefüße: Die Ansammlung verschiedenster übler Gerüche ist ab bestimmten Temperaturen auf engem Raum absolut unerträglich. Masochisten dürften hingegen ihre wahre Freude haben. Alexander Antonakis

JA: Die Kollegen mit Super-Soakern "verwöhnen"

Das findet jeder gut (aber nicht jeder weiß bereits, dass er/sie es gut findet). Christophe Braun

Alle Fotos von imago

 

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