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09.05.2018, Hessen, Frankfurt: Auf einer Bahre transportieren Bestatter die Leiche einer jungen Frau ab. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist die bislang nicht identifizierte Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Spaziergänger hatten den leblosen Körper am Morgen am Rande eines Parks gefunden. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Polizei

Spaziergänger entdeckt Frauenleiche in Frankfurter Park

Ein Spaziergänger hat am Mittwochmorgen eine Frauenleiche im Volkspark Niddatal entdeckt. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.

Nach dem Fund einer Frauenleiche in einer Frankfurter Grünanlage geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Ein Passant habe am frühen Mittwochmorgen gegen 6.30 Uhr beim Gassigehen mit seinem Hund den leblosen Körper auf einer Wiese im Volkspark Niddatal liegen sehen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Identität der Frau ist bislang nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist die Tote etwa Anfang 20 Jahre alt, sie sei normal bekleidet gewesen und habe blonde Haare, die zu einem Zopf gebunden waren. Am Nachmittag veröffentlichte die Polizei eine detaillierte Personenbeschreibung:

-  167 cm groß

-  56 kg schwer

-  schlanke Gestalt

-  etwa 20 Jahre alt

-  blonde Haare, wobei zwei blonde Kunsthaarsträhnen am Oberkopf

   zu einer auffälligen Flechtfrisur eingearbeitet sind

-  bekleidet mit einer schwarzen Latzhose der Marke "Review",

   einem schwarzen T-Shirt und trug schwarze, knöchelhohe Sneakers    mit aufgesetzten Plastiknieten 

Das Opfer war nach Polizeiangaben vollständig bekleidet, blutverschmiert und habe Stichverletzungen am Arm gehabt. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus: "Äußerlich wies die Tote Verletzungen auf, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuten", sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei hat den Fundort großräumig abgesperrt, die Kriminalpolizei sicherte Spuren. Ein Polizeihubschrauber war am Morgen über dem Fundort der Leiche eingesetzt. 

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/755-53110 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

dpa/red

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