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Schandfleck im Landschaftsschutzgebiet: Wie lange der hässliche Müllhaufen dort schon liegt, ist unklar. Foto: privat

Abfall

Im Schwanheimer Unterfeld türmt sich Sperrmüll auf der Wiese

Müll in einem Schwanheimer Landschaftsschutzgebiet, ein ärgerliches Thema, dass inzwischen auch die Politik auf den Plan gerufen hat.

Der Anblick bringt Spaziergänger, die sich in der Natur des Schwanheimer Unterfelds bewegen wollen, zum Verzweifeln: Jede Menge Müll und Sperrmüll vom ausrangierten Tischkicker ohne Beine über einen kompletten Lattenrost bis hin zu kleinteiligem Unrat wie Plastiktüten und Farbeimer rotten am Rande des Feldwegs, der von der südlichen Leunastraße Richtung Schwanheimer Düne führt, vor sich hin – wie lange schon, ist unbekannt. Der Müllhaufen breitet sich über die Wiese aus – im Landschaftsschutzgebiet.

„Man fragt sich, was sind das nur für Menschen, die solchen Unrat hinterlassen“, sagt der Schwanheimer und ehemalige Stadtverordnete Arnold Weber (SPD), der Fotos von dem Schandfleck an die Redaktion dieser Zeitung, an Polizei und Grünflächenamt geschickt hat. Müllablagerungen im Unterfeld und andernorts im Frankfurter Westen sind seit langem ein immer wiederkehrendes Ärgernis. Auf den Wegen und Wiesen ist es nachts stockdunkel. Mit einem Auto – ohne Licht – können die Übeltäter von der Straße unbemerkt in die Feldwege einfahren.

Das Ordnungsamt hatte schon an mehreren Stellen Motorradstreifen eingesetzt, vor allem im Sossenheimer Unterfeld, wo jahrelang Müll im großen Stil abgeladen wurde. Immer wieder wurden Autofahrer erwischt, die dort illegal über Feldwege brausten – das Müllproblem konnte dadurch nicht behoben werden. Die verbotenen Ablagerungen haben sich aber offenbar verlagert.

(stw)

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