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Promis und Glamour beim Sportpresseball in der Alten Oper Frankfurt.

Glamouröse Gala

Sportpresseball: Feiern im Glanz der Alten Oper

Die Gala ist einer der Höhepunkte der Ballsaison: Rund 2500 Gäste aus Sport, Politik und Showgeschäft feierten am Samstag in der Alten Oper beim 37. Sportpresseball.

Sport ist Leidenschaft, Sport ist Emotion und zugleich die Überwindung des berühmten Schweinehundes. Es gibt wenige Dinge, bei denen Freude und Trauer so nah beieinanderliegen, bei denen Zehntelsekunden oder Zentimeter über den Jubel oder Tränen entscheiden. Es gibt aber auch kaum etwas, das Menschen so eng zusammen bringt, wie der Sport. Genau das zeigte einmal mehr der 37. SportpresseBall unter dem Motto „Tanz auf dem Olymp“.

Wobei es freilich die Höhepunkte des Sportjahres 2018 waren, die im Mittelpunkt standen. Und die gab es zahlreich – angefangen bei den Olympischen Winterspielen in Pjöngjang, über den , die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin bis hin zum Ironman auf Hawaii vor drei Wochen.

Einer der emotionalsten Höhepunkte des Jahres war aber sicherlich das Olympiasilber der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft – da war es fast selbstverständlich, dass sich der große Saal der Alten Oper für ein paar Minuten in ein Eishockeyfeld verwandelte. Auf Inlinern rollten die Helden des Winters durch den Saal, die Treffer wurden jedoch nicht mit einer Medaille, sondern mit einem eindrucksvollen Feuerwerk belohnt. Derweil dröhnte „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen aus den Lautsprechern – ein Song, der im Sport längst seinen festen Platz gefunden hat.

Momente, die bleiben

„Das sind Ereignisse, die nicht nur für einen Tag, sondern für immer bleiben“, sagte Moderator Michael Steinbrecher. Ereignisse, die Anna Schaffelhuber, zweifache Paralympic-Siegerin in Pjöngjang, Zehnkämpfer Arthur Abele und Ironman-Gewinner Patrick Lange bereits erlebt haben.

„Es sind Momente, die einen prägen. Auch wenn die Jahre davor noch so schwer waren, das habe ich selber erlebt. Es ist unglaublich, wenn man über die Ziellinie rennt und von einer Sekunde auf die andere die Last abfällt“, beschrieb Abele, Europameister im Sommer in Berlin, den Moment des Sieges. Oder wie Patrick Lange sagte: „Es ist der perfekte Tag.“

Perfekt – das trifft auch auf den diesjährigen SportpresseBall zu, was besonders Ballorganisator Jörg Müller von der Agentur Metropress, die den Ball zum 30. Mal organisierte, freut. Die Karten waren noch nie so schnell ausverkauft wie in diesem Jahr. So kann es auch in den kommenden Jahren weitergehen“, machte Müller bereits Werbung fürs nächste Jahr.

Am Ball bleiben, nie den Mut verlieren, Ausdauer beweisen – auch das macht den Sport aus. „Sportler sind Vorbilder, für alle Generationen. Denn Sport ist mehr als nur die Faszination des Augenblicks. Er bleibt für immer, auch Jahre später spricht man noch darüber. Und der Deutsche SportpresseBall in der Alten Oper ist eine Komposition, die einzigartig ist“, lobte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), für den die Veranstaltung zugleich eine „Hommage an unsere Sportler“ ist.

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