Planungsdezernat gibt Geld

Stadt fördert Kreative und Grün

Mit rund 272 000 Euro fördert das Planungsdezernat mit seinem Leerstandsprogramm Räume für Künstler, Designer, Musiker und andere Kreative in der Gwinnerstraße. Bislang standen die früheren Gewerbehallen dort leer. Und auch fürs Bahnhofsviertel gibt es Geld.

Den Umbau leerstehender Gewerberäume in Seckbach für Kreative fördert das Planungsdezernat mit insgesamt 272 554 Euro. Das Geld kommt 20 Kunstateliers, Musikstudios, Kulissenbauern oder Design- und Bildhauerwerkstätten sowie anderen Antragstellern zugute, die sich um eine Förderung aus dem Leerstandsprogramm der Stadt beworben hatten.

Seit sechs Jahren fördert die Stadt den Umbau leerstehender Immobilien und Ladengeschäfte für Künstler und andere Kreative als preiswerte Arbeitsräume. Die Stadt gewährt den Eigentümern einen Zuschuss, wenn sie mindestens 3000 Euro selbst aufbringen. Förderfähig sind Projekte bis zu einer Größe von 120 Quadratmetern und mit bis zu 18 000 Euro. Trotz Sanierung müssen sich danach die anschließenden Mieten an den Preisen für nicht modernisierte Gewerbeflächen orientieren. Die Räume müssen mindestens fünf Jahre lang für den vorgesehenen Zweck zur Verfügung stehen.

Alle geförderten Orte befinden sich in ehemals gewerblich genutzten Hallen an der Gwinnerstraße. „Diese Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Seckbach werden durch unsere städtischen Fördergelder überhaupt erst vernünftig nutzbar gemacht“, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). „So erhöhen wir das Angebot attraktiver Arbeitsräume für Künstler und Kreative, geben ihnen hier in Frankfurt eine Berufsperspektive und lassen sie nicht in andere Städte abwandern. Zugleich bauen wir Leerstand ab.“

Seit 2011 bewilligte die Stadt im „Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative“ mehr als 2,3 Millionen Euro. Die Leerstandsagentur Radar vermittelt Räume im Auftrag der Stadt und bietet sie im Internetportal an. Infos zum Förderprogramm gibt es unter

wohnungsbaufoerderung im Internet.

Mit 6066 Euro fördert das Planungsdezernat außerdem eine Hofbegrünung an der Taunusstraße. Es handelt sich dabei um eine Fläche von knapp 48 Quadratmetern. „Das ist ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der knappen Freiflächen in dem dicht bebauten Quartier“, sagt Josef. „Die Schaffung von grünen Rückzugsräumen trägt zu mikroklimatischen Verbesserungen bei und macht die vorhandenen Freiflächen im Bahnhofsviertel attraktiver.“

Die Begrünung ist Teil des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau in Hessen – Bahnhofsviertel Frankfurt am Main“. Mit bis zu 20 000 Euro können auch begrünte Fassaden und Dächer niedriger Hofgebäude sowie Pflanzkübel unterstützt werden. Infos gibt es im Internet unter .

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